Wasserqualität und Hygiene am Strand: Infektionsrisiko an Strand und Meer

Wasserqualität: Morgens ist das Meer dreckiger. Gehen Sie lieber laufen statt schwimmen
Wasserqualität: Morgens ist das Meer dreckiger. Gehen Sie lieber laufen statt schwimmen

Aufgewühlte Wasser sind von schlechter Wasserqualität – wir sagen Ihnen, warum Sie lieber nachmittags in die Fluten springen sollten und wie Sie das Infektionsrisiko an Strand und Meer minimieren

Wer beim erfrischenden Sprung in die Fluten nicht in Abwässer eintauchen will, sollte morgendliche Bäder im Meer vermeiden. Britische Forscher haben bei Wasserqualitäts-Untersuchungen an europäischen Stränden herausgefunden, dass morgens der Anteil der Fäkalbakterien im Wasser fünfmal höher ist als am Nachmittag.

Scheint die Sonne im Laufe des Vormittags, wirken die UV-Strahlen wie eine natürliche Kläranlage. Ein paar Stunden Sonnenschein reichen schon, um in Kombination mit den ansteigenden Temperaturen die Bakterien abzutöten. Gehen Sie also lieber morgens am Strand joggen und sparen Sie sich das Bad für später auf.

Infektionsrisiko am Strand

Im feuchten Sand am Strand tummeln sich mehr Keime, die Magen-Darm-Probleme verursachen können, als in trockenem Sand. Das fanden jetzt Wissenschaftler der Universität von Florida heraus. Ihre mikrobiologischen Labor-Untersuchungen wiesen einen Zusammenhang zwischen einem Picknick im Uferbereich und Durchfallerkrankungen nach.Ursache dafür sei, so die Wissenschaftler, dass eine Vielzahl schädlicher, durch vorübergehende Menschen und Verunreinigungen im Wasser beigebrachter Keime im feuchten Milieu besser überleben als auf trockenem Grund. Um sich zu Infizieren reiche es oft schon aus, sich mit den Händen im feuchten Sand abzustützen, dann zum Sandwich zu greifen und reinzubeißen.Wer sich unfreiwillige Urlaubstage auf der Toilette ersparen will, isst am Strand nicht in der ersten Reihe unmittelbar vor der Brandung. Fehlt die Möglichkeit, sich vor dem Essen die Hände zu waschen, sollte man sich zumindest einen Platz im trockenen Sand suchen.Im feuchten Sand am Strand tummeln sich mehr Keime, die Magen-Darm-Probleme verursachen können, als in trockenem Sand. Das fanden jetzt Wissenschaftler der Universität von Florida heraus. Ihre mikrobiologischen Labor-Untersuchungen wiesen einen Zusammenhang zwischen einem Picknick im Uferbereich und Durchfallerkrankungen nach.Ursache dafür sei, so die Wissenschaftler, dass eine Vielzahl schädlicher, durch vorübergehende Menschen und Verunreinigungen im Wasser beigebrachter Keime im feuchten Milieu besser überleben als auf trockenem Grund. Um sich zu Infizieren reiche es oft schon aus, sich mit den Händen im feuchten Sand abzustützen, dann zum Sandwich zu greifen und reinzubeißen.Wer sich unfreiwillige Urlaubstage auf der Toilette ersparen will, isst am Strand nicht in der ersten Reihe unmittelbar vor der Brandung. Fehlt die Möglichkeit, sich vor dem Essen die Hände zu waschen, sollte man sich zumindest einen Platz im trockenen Sand suchen.

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