Tiefgründig statt seicht: Intensive Gespräche machen glücklich

Tiefsinnige Gespräche machen uns glücklicher als seichter Small Talk
Tiefsinnige Gespräche machen uns glücklicher als seichter Small Talk

Small Talker sind unglücklicher als Menschen, die sich lang und intensiv unterhalten

Wer sich mit anderen Menchen ausgiebig und tiefgründig bespricht, ist glücklicher als jemand, der nur seichten Small Talk betreibt, so eine US-Studie an der University of Arizona. Wer hingegen stets oberflächlich dahin brabbelt, erwirbt sich nicht nur bei anderen den Ruf einer Plaudertasche, sondern macht sich damit selber unglücklich.

"Der glücklichste Teilnehmer führte nur etwa ein Drittel so viel Small Talk wie der unglücklichste", so Forschungsleiter Matthias Mehl. Außerdem haben glückliche Menschen doppelt so viele umfassende, bedeutungsvolle Gespräche und verbringen 25 Prozent weniger Zeit allein als unglückliche Personen, weiß Mehl.

Die Forscher untersuchten das Sprechverhalten der Studienteilnehmer nicht im Labor sondern unter "Wirklichkeitsbedingungen". Die Teilnehmer trugen dafür ein Aufnahmegerät am Körper, welches sich alle 12,5 Minuten einschaltete und 30 Sekunden aufnahm. Damit wollten die Wissenschaftler nach eigenen Angaben vermeiden, dass die Probanden sich anders verhielten als sonst. Danach teilten sie die Konversationen in "Small Talk" oder "Tiefsinnige Gespräche" ein.

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