Intrigantenstadel: Kollegen-Intrigen beenden

Beenden Sie das Getuschel
Wenn Tuschelintrigen überhand nehmen, muss der Chef einschreiten

Gegen intrigierende Kollegen sollten Sie sofort vorgehen – im Notfall muss der Chef helfen

Tuschelintrige
Jemand verbreitet ein Gerücht über Sie. Kollegen, die sonst nie zusammenstehen, plaudern plötzlich miteinander und verstummen schlagartig, wenn Sie an ihnen vorbeikommen. Finden Sie heraus, was das Gerücht besagt. Wenn es erlogen ist, dann beweisen Sie rasch das Gegenteil und sorgen dafür, dass jeder in der Firma davon erfährt. Wenn das Gerücht jedoch den Tatsachen entspricht, dann sollten Sie auch dazu stehen – nichts entschärft ein Gerücht wirksamer. Vorsicht bei Sex-Tratsch! Reden Sie sofort mit dem Chef und klären Sie, dass es sich um üble Nachrede handelt. Kommt der Boss damit zuerst zu Ihnen, sind Sie in der Defensive.

Spottintrige
Einige der lieben Kollegen machen Stimmung gegen Sie. Schießen Sie zurück! Machen Sie denen klar, wer der härtere Hund ist. Finden Sie Schwachstellen bei den Betreffenden. Und dann schnappen Sie sich den Vernünftigsten aus der Clique, setzen ihm zu. In einem solchen Schlagabtausch bleiben Sie stets souverän, das heißt: Sie lächeln und werden dabei zu keinem Zeitpunkt laut. Auch die scheinbar unangreifbaren Jungdynamiker besitzen Schwachpunkte. Versuchen Sie’s zum Beispiel mit Sticheleien wie dieser: „Hat deine Mama dich nicht lieb?“ Oder: „Ist dein Papa nicht stolz auf dich?“ Cool: „Worauf genau sind Sie neidisch?“

Chefintrige
Jemand hat Sie beim Chef angeschwärzt, der stellt Sie zur Rede. Hand aufs Herz: Ist an der Geschichte etwas Wahres dran? Dann geben Sie es zu, erfinden keine Ausreden. Und fügen Sie an, dass Sie selbst die Initiative ergreifen wollten, um mit ihm über die Sache zu sprechen. Ist die ganze Geschichte verfälscht oder vielleicht sogar komplett erstunken und erlogen, weisen Sie alles von sich und drehen den Spieß um. Zeigen Sie sich betroffen („Dass Menschen solche Lügen über einen Kollegen verbreiten können …“). In jedem Fall sollten Sie den Chef um ein Gespräch unter sechs Augen bitten, um die Sache mit dem Betreffenden zu klären.

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