Jeans-Cuts: In vier Schnitten zur perfekten Jeans

Ob elegant oder lässig: der Schnitt ist entscheidend
Ob elegant oder lässig: der Schnitt ist entscheidend

Ob Oberschenkel wie ein Fußballer oder Storchenbeine: Mit unseren Tipps finden Sie garantiert die passende Form. Wir zeigen die 4 wichtigsten Schnitte im Überblick

Denim ist Rebellenstoff, Dauerbrenner und Lebensgefühl. Es gibt kaum ein Material, das in der Mode so viele Facetten bietet. Entscheidend ist, wie die Jeans geschnitten ist. Sie lieben es, wenn die Jeans so lässig auf den Hüften ihrer Liebsten sitzt und nebenbei noch ihren Hintern gekonnt in Szene setzt? Aber Sie suchen vergeblich die richtige Hose? Wir präsentieren Ihnen die 4 wichtigsten Schnitte – inklusive dem Hinweis, welche Beine in welcher Jeans am besten aussehen. Und mit unseren Zusatz-Tipps wird der nächste Jeans-Kauf garantiert zum Erfolg.

Lässiger Klassiker: Regular geht zum Date oder Business-Lunch
Lässiger Klassiker: Regular geht zum Date oder Business-Lunch

1. Regula Fit: Für jede Figur

Gerader Schnitt und gleichzeitig körperbetont: Regular-Jeans sind der Denim-Klassiker und sollten in keinem Kleiderschrank fehlen. Die Jeans sind weder zu weit noch zu eng, passen deshalb zu jeder Figur. Meeting am nächsten Tag und der Anzug ist noch in der Wäsche? Regular passt je nach Waschung zu fast jedem Anlass – auch im Büro. Übrigens: Oftmals finden Sie den Klassiker auch unter der Bezeichnung Straight Cut oder Straight Leg. 

Ob oversized oder für Leg Day-Freunde: Loose ist immer lässig
Ob oversized oder für Leg Day-Freunde: Loose ist immer lässig

2. Loose Fit: Für kräftige Typen

Schmale Beine sehen in Jeans immer noch viel dünner aus? Muss nicht sein! Jeans im Loose-Fit-Cut sind weit geschnitten und haben somit eine lässige Passform. Sie lassen die dünnen Beine kräftiger wirken. Auch am Bund ist diese Hose weiter als die anderen Denim-Varianten. Loose ist perfekt für den Oversize-Look ebenso wie für Kraftpakete mit muskulösen Beinen.

Skinny Legs sind unmännlich? Von wegen! Slim setzt sie gekonnt in Szene
Skinny Legs sind unmännlich? Von wegen! Slim setzt sie gekonnt in Szene

3. Slim Fit: Für schlanke Beine

Geht auch ohne Stiernacken: Slim-Fit-Modelle sind besonders schmal, eng anliegend geschnitten und wirken bei Jungs mit schlanken Beinen. Die Jeans macht besonders bei einer geraden Körperlinie eine gute Figur. Wer es hauteng mag, steigt dann in eine Skinny-Jeans. Die passen sich der Beinform direkt an, während Slim-Fit-Hosen ein Stückchen gerader geschnitten sind. Übrigens: was bei Männern Slim-Fit, ist bei Frauen die klassische Röhrenjeans.

>>> 6 gute Gründe für den Legday

Trainingsbeine? Tapered ist die Alternative zu weiten Hosen
Trainingsbeine? Tapered ist die Alternative zu weiten Hosen

4. Tapered Fit: Für trainierte Oberschenkel

Tapered-Modelle haben einen tiefen Schnitt und sitzen locker auf der Hüfte. Squats gehören zu Ihrem täglichen Workout dazu, aber bei der unteren Beinhälfte geht noch was? Hier finden kräftige Oberschenkel Platz, sehr muskulöse Waden dagegen nicht. 

Angeberwissen für die nächste Kneipendrunde: Die Kreuzung aus Baggy und Karottenjeans (tapered = konisch/keilförmig) ist eine Weiterentwicklung italienischer Streetwear-Jeans aus den 1980er-Jahren.

Denim ist dehnbar: Jeans weiten sich beim Tragen
Denim ist dehnbar: Jeans weiten sich beim Tragen

Worauf sollte ich beim Kauf achten?

Jeans werden nicht mit den üblichen Konfektionsgrößen ausgezeichnet, sondern nach Bundumfang (Kürzel W wie Waist) und Beinlänge (Kürzel L wie Length). Kenne ich die richtige Größe, ist die Lieblingsjeans in greifbarer Nähe? Nicht ganz, die Angaben sind nur eine Orientierung. Hosen mit gleicher Größe fallen oft unterschiedlich aus. Außerdem wichtig: Jeans weiten sich beim Tragen noch etwas. Nach einiger Zeit passen sie sich an die Körperkonturen an und sitzen lockerer als beim Kauf. Damit Sie nicht zum Baggy-Boy werden, sollten Sie die Hose unbedingt vorher anprobieren! Lieber ein wenig zu eng als ein viel zu weites Modell wählen.

>>>So verliert Ihr Denim-Favorit auch beim Waschen nicht die Form

Eine gut sitzende Jeans wird schnell zum neuen Kleiderschrank-Liebling
Eine gut sitzende Jeans wird schnell zum neuen Kleiderschrank-Liebling

Wie ermittle ich meine Jeansgröße?

Ihre Schuhgröße kennen fast alle Männer, aber auch bei Jeans lohnt sich das Messen: Ermitteln Sie ganz einfach Ihre Jeansgröße! Length und Waist werden in Zoll (englisch: Inch) angegeben. Dabei entspricht 1 Inch 2,54 Zentimetern. Einfach, oder? Schnappen Sie sich Ihren Taschenrechner und legen Sie los! Stellen Sie sich dazu gerade und ohne Schuhe auf einen ebenen Untergrund. Nehmen Sie sich ein Maßband und messen Sie Ihren Taillenumfang knapp über dem Bauchnabel, an der schmalsten Stelle. Diesen Wert teilen Sie durch 2,54. Dann messen Sie an der Innenseite Ihrer Beine vom Fußende bis zum Schritt. Das Ergebnis teilen Sie erneut durch 2,54.

Ein Beispiel: Ein Mann mit einem Taillenumfang von 81 cm und der gleichen Schrittlänge würde demnach eine Konfektionsgröße von 32/32 tragen. Dabei steht der erste Wert für die Taillengröße und der hintere für die Schrittlänge. Dies entspricht in etwa der deutschen Größe 46.

>>> Das sind die angesagtesten Sneaker zur Jeans

Seite 2 von 10