Falsches Liebesspiel: Jeder vierte Mann täuscht Orgasmus vor

Frauen sind nicht die einzigen, die im Bett schummeln
Schuld an einem vorgetäuschten Orgasmus ist meist eine Art Drehbuch im Kopf, wie der Sex ablaufen soll

Frauen sind nicht die einzigen, die im Bett schummeln: 25 Prozent der Männer bluffen beim Höhepunkt

Ein Viertel der Männer und die Hälfte der Frauen haben schon mal einen Orgasmus vorgetäuscht, so eine US-Studie. Der häufigste Grund: der Wunsch, den Sex zu beenden, ohne den Partner zu verletzen, so die Forscher der Universität von Kansas, die ihre Studie im Journal of Sex Reserach veröffentlichten.

Weiteres Ergebnis: Orgasmusschwindler waren meist sexuell erfahrener als ihre ehrlichen Altersgenossen, so die Forscher. Für Männer war demnach die häufigste Ursache fürs Bluffen, dass ein Orgasmus für sie unwahrscheinlich schien – oder, dass sie den Sex schnell beenden wollten. Vier von fünf Frauen hingegen wollten laut Studie die Gefühle des Partners nicht verletzen.

Drehbuch im Kopf ist schuld
Schuld ist meist eine Art Drehbuch im Kopf, wie der Sex ablaufen soll und wann der richtige Zeitpunkt für den Orgasmus ist, glauben die Wissenschaftler. Folge: Stress und Leistungsdruck. Um seine Partnerin nicht zu enttäuschen, gaukelt der Mann dann den Höhepunkt vor. Die Wissenschaftler hatten 280 Studenten zu ihrem Sexleben befragt.

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