Gefährliches Spielzeug fürs Bett

Jellystier
Mit dem Jelly-Stier sah er rot

Besonders gefühlsechte Sex-Toys aus "Jelly" sind der Renner in Sexshops. Doch sie können das Liebesleben gefährden, statt es zu beflügeln, ergab eine chemische Analyse.

Zwei Dildos und zwei Vibratoren aus Jelly (transparentes Weich-PVC) ließ die Zeitschrift Stern vom ECO-Umweltinstitut in Köln untersuchen. Die Ergebnisse: Giftige Lösungsmittel dunsten aus und Weichmacher, sogenannte Phtalate, können austreten. Beim Einsatz im Genitalbereich können sie in den menschlichen Körper gelangen, den Hormonhaushalt und so sogar das Sexleben ernsthaft stören.

Bei den giftigen Lösungsmitteln handelt es sich um

  • Cyclohexanon (kann eingeatmet u.a. zu Kopfschmerz, Schwindel und Koma führen)
  • Toluol (reizt Augen, Lunge und Haut)
  • Phenol (wird gut über die Haut aufgenommen. Führt zu Schleimhautreizungen, Störungen des Zentralnervensystems, des Herzens und des Blutbilds)
  • Tetrahydrofuran (THF, reizt Augen, Haut und Schleimhäute, kann Kopfschmerzen, Übelkeit und Schwindel auslösen)

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