Job-Regeln für den Gentleman

Selbstverständlichkeit: Arbeiten mit oder für Frauen
1 / 6 | Selbstverständlichkeit: Arbeiten mit oder für Frauen

Im Umgang mit Vorgesetzten, Kollegen und Kunden ist der Gentleman ein Meister. Er beweist stets Taktgefühl und trägt zum positiven Arbeitsklima bei

Hierarchie pflegen

Sind Sie mit einem Geschäftspartner essen, versteht es sich von selbst, dass Sie die Rechnung bezahlen — es sei denn, er hat Sie ausdrücklich eingeladen. Informieren Sie den Kellner vorab, um peinlichen Streit am Tisch („Ich bezahle! — Nein, ich!“) zu vermeiden.

Ach ja, noch etwas: Toll, dass Sie letzten Freitag mit dem Chef ein Feierabendbierchen getrunken haben. Das bedeutet aber nicht, dass er oder sie jetzt Ihr bester Kumpel ist. Wahren Sie im Büro Professionalität und Verschwiegenheit, sonst lässt der Spott nicht lange auf sich warten. Außerdem nimmt der Boss Sie dann nie wieder mit — und Interna plaudert er dann auch nicht mehr aus.

Ein guter Job und ein angenehmes Arbeitsumfeld sind wichtig
2 / 6 | Ein guter Job und ein angenehmes Arbeitsumfeld sind wichtig

Ordnung halten

Ihr Schreibtisch und Ihr Büro sind jederzeit sauber, aber nicht steril — es darf gerne nach Arbeit aussehen. Dafür genügen allerdings Unterlagen auf dem Tisch. Teller und Tassen stehen weder auf dem Schreibtisch noch in der Büroküche herum, Ihr Essen bleibt nur so lange im Teamkühlschrank wie nötig. Patrone oder Papier im Drucker ist leer? Nachfüllen —  nicht einfach zum nächsten Drucker spazieren!

Das Wichtigste: Trinken Sie den letzten Kaffee, sind Sie derjenige, der die Kanne wieder füllt. In den eigenen vier Wänden putzt Ihnen niemand hinterher – im Büro gilt das natürlich ebenfalls.

Räumen Sie der Arbeit nicht oberste Priorität im Leben ein
3 / 6 | Räumen Sie der Arbeit nicht oberste Priorität im Leben ein

Respekt polieren

Alle Ihre Kollegen wollen respektiert werden. Das beginnt beim Namen. Merken Sie sich diesen — auch von Menschen, mit denen Sie in der täglichen Arbeit wenig zu tun haben. Bei Firmen oder Kunden, mit denen Sie nur unregelmäßig in Kontakt stehen, sollten Sie Namen Ihrer Ansprechpartner kennen.

Und haben Sie für jeden, der Sie direkt oder indirekt unterstützt, mindestens ein Dankeschön übrig. Wie stressig Ihr Tag, wie nah die Deadline auch ist: Gute Arbeit muss stets respektiert werden. 

4 / 6 | Ihr Job sollte nicht Ihr Selbstwertgefühl bestimmen

Start planen

Vor der Anstellung steht stets das Bewerbungsgespräch. Kleiden Sie sich zu diesem Termin dem Dresscode des Unternehmens entsprechend. So setzen Sie ein klares Zeichen,  zeigen, dass Sie sich gut vorbereitet haben und auch stilmäßig den Anforderungen des künftigen Jobs voll gewachsen sind. Handelt es sich um ein Unternehmen mit lockerem Dresscode, sollten Sie dennoch nicht im T-Shirt mit schrillem Print und grünen Jeans auftauchen (außer, es geht um eine kreative Tätigkeit, bei der Ausgefallenes erwünscht oder Standard ist).

Nach einem guten Gespräch schreibt ein Gentleman von Hand eine Dankeskarte, denn: Wie viel Mühe Sie auch in eine Mail stecken, sie verschwindet fix aus dem Gedächtnis. Verbindlichkeit schafft Bindung.

5 / 6 | Machen Sie Karriere – als Gentleman

Styler-Karriere

Vergessen Sie ganz schnell alles, was Sie in der Fernsehserie „Mad Men“ über Männer im Büro gelernt haben: Sich wie die Hauptfigur Don Draper schon um 10 Uhr morgens den ersten Bourbon einzuschenken, das Büro in eine Retro-Raucherbox zu verwandeln, sich bei Angestellten, Vorgesetzten, Kunden regelmäßig im Ton zu vergreifen und Frauen im Beruf maximal als Sekretärinnen anzuerkennen, funktionierte in den 1960ern nicht und wäre auch im wahren Büroalltag von heute undenkbar. Wobei, die Serie hat nicht alles falsch gemacht: Ein Gentleman ist im Büro stets perfekt gekleidet und erledigt seine Aufgaben zuverlässig.

6 / 6 | Ziehen Sie mit Ihren Kollegen am selben Strang

Störungen beseitigen

Jeder Mensch hat so seine Eigenheiten. Der moderne Mann akzeptiert und toleriert das. Wirkt sich ein Verhalten aber negativ auf die Arbeitsatmosphäre aus, geht er das Problem gezielt an. Beispiel: Ein Kollege platzt trotz geschlossener Tür in Ihr Büro, während Sie telefonieren. Weisen Sie ihn darauf hin, dass Sie gerade keine Zeit haben. Tritt das wiederholt auf, machen Sie eine klare Ansage: „Bitte kommen Sie nicht in mein Büro, wenn die Tür geschlossen ist!“ Vereinbaren Sie, dass der Kollege in dringenden Fällen künftig eine Mail an Sie schickt.

Kollegen (oder Kolleginnen), die zu viel Parfüm auftragen oder nach dem Sport in der Mittagspause nicht sofort duschen, sprechen Sie diskret darauf an. Niemand möchte vor versammelter Mannschaft gesagt bekommen, dass er oder sie stark riecht.

 

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