Mit Begleitung: Joggen mit dem Hund

Sonne stärkt die Abwehrkräfte
Nehmen Sie Ihren treuen Freund mit zum Laufen

Ihr Hund hat Lust auf Laternenpfähle, Sie aufs Laufen. Beides lässt sich gut vereinbaren, wenn Sie auf Folgendes achten:

Alter
Bis Ihr Hund ausgewachsen ist, verzichten Sie auf gemeinsame Runden (dauert bei kleinen Rassen bis zu zwei Jahre).

Gesundheit
Bevor Sie loslegen, lassen Sie Ihren Vierbeiner besser durchchecken (Herz und Gelenke). Viele Rassen sind anfällig für Hüftgelenkdysplasie (zum Beispiel Retriever). Beim Tierarzt nachfragen.

Ausdauer
Manche sind fürs Laufen geboren (Greyhound), andere nicht (wie die kurzatmige Bulldogge). Generell gilt: Große, schlanke Tiere mit kurzem Fell halten besser mit als kurzbeinige Wollknäuel (auch ideal: Schäferhund und Setter).

Training
Hunde sind treu. Auch Untrainierte machen alles mit – bis zum Kollaps. Führen Sie Bello langsam ans Training heran. Lehmböden sind perfekt. Bei Asphalt alle 3000 Meter die Fußballen auf Abschürfungen prüfen.

Erziehung
Wenn Ihr Hund Sie als Leitwolf anerkennt, folgt er Ihnen auf den Fuß. Ist die Rangfolge nicht geklärt, wird es schwierig. Gehen Sie vor jedem Lauf alle Befehle durch. Besonders gehorsam sind Pudel (leider nur Kurzstreckenläufer). Schwieriger: eigensinnige Huskys.

Instinkt
Bei Hunden mit starkem Jagdtrieb besteht die Gefahr, dass eher Sie Ihrem Hund hinterherlaufen als umgekehrt. Vor allem Terrier sind schnell im Unterholz verschwunden. Tipp: Kaufen Sie eine Bauchleine (etwa 25 Euro) und binden sie mit einem Bauchgurt an den Körper. So haben Sie die Hände frei und der Hund etwas mehr Spielraum.

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