Tabak- und Alkoholkonsum: Jugendliche trinken und rauchen weniger

Immer weniger Jugendliche rauchen regelmäßig
Nicht nur der Alkoholkonsum, sondern auch das Rauchen ging unter Jugendlichen zurück

Immer mehr Heranwachsende verzichten offenbar auf Bier und Zigarette. Doch die, die trinken, tun dies exzessiver als früher

Immer weniger Jugendliche trinken und rauchen, so das Ergebnis einer Studie der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Demnach sank die Zahl der jugendlichen Raucher innerhalb von acht Jahren von 12,7 auf 5,6 Prozent. Auch der regelmäßige Alkoholkonsum ging um fünf Prozent zurück. Diejenigen allerdings, die trinken und rauchen, tun dies exzessiver als früher, so Studienleiter Andreas Klocke vom Forschungszentrum Demografischer Wandel (FZDW). Davon seien vor allem Jugendliche aus sozial schwachen Verhältnissen betroffen.

Darüber hinaus gaben etwa 2,5 Prozent der Befragten an, in ihrem Leben "öfter als zehn Mal" betrunken gewesen zu sein. Das sind im Vergleich zur letzten Befragung im Jahr 2002 nur halb so viele Jugendliche. Bei der internationalen Studie Health Behaviour in School-aged Children – A WHO Cross National Survey (HBSC) wurden insgesamt über 200.000 Kinder und Jugendliche aus über 40 Ländern in Europa und Nordamerika befragt. In Deutschland nahm Hessen als einziges Bundesland an der Erhebung teil. Hier befragte die Fachhochschule Frankfurt im Auftrag der WHO 3600 Jugendliche im Alter von 11 bis 15 Jahren.

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