Hilft Kaffee gegen Leberzirrhose?

Kaffee trinken kann einer Leberzirrhose vorbeugen
Das Risiko an Leberzirrhose zu erkranken wird um 40 Prozent niedriger, wenn Sie täglich mindestens drei Tassen Kaffee trinken

Drei oder mehr Tassen Kaffee am Tag können angeblich das Risiko einer Leberzirrhose um die Hälfte reduzieren – sogar bei Alkoholikern

Sie haben gestern zu tief ins Glas geschaut, jetzt einen Durchhänger und sind müde? Dann bringt Kaffee Sie wieder nach vorne. Und zwar nicht nur als Wachmacher; Kaffee hilft auch Ihre Leber. Das haben norwegische Wissenschaftler um Aage Tverdal und Svetlana Skurtveit herausgefunden.

In ihrer Untersuchung haben sie Daten von 51000 Personen ausgewertet und herausgefunden, dass das Risiko an Leberzirrhose zu erkranken um 40 Prozent niedriger war, wenn die Befragten täglich mindestens drei Tassen Kaffee tranken.

Wer jetzt aber seinen übermäßigen Alkoholkonsum mit viel Kaffee auszugleichen versucht, sei gewarnt: Sieben oder acht Tassen halfen nicht besser gegen Leberzirrhose als drei.

Kaffee ist die weltweit am meisten benutzte Droge – und eine der am besten untersuchten. Über 19000 Untersuchungen wurden bis jetzt zu dem Getränk und dessen wichtigsten Inhaltsstoff, Koffein, veröffentlicht.

Auf der positiven Seite kam dabei heraus, dass Kaffee die körperliche Fitness und Aufmerksamkeit erhöht, gegen Parkinson und Alzheimer schützen kann und das Risiko für Darmkrebs und Gallensteine verringert. Dagegen stehen ein erhöhter Blutdruck, mehr Stress-Hormone im Blut und das erhöhte Risiko von Herzkrankheiten.

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