Knochenbrüche und Knochenprobleme: Kahnbeinbruch

Kahnbeinbruch: Unbehandelt führt er meist zur Falschgelenkbildung oder Nekrose
Kahnbeinbruch: Unbehandelt führt er meist zur Falschgelenkbildung oder Nekrose

Das Kahnbein gehört zu den Handwurzelknochen und sitzt an der Seite des Daumens. Ein Bruch muss unbedingt behandelt werden

Eine unbehandelte Kahnbeinfraktur führt meist zu einer Falschgelenkbildung oder zu einer Nekrose (Gewebetod) des betroffenen Knochens, die auch noch nach Jahren Beschwerden bereiten kann.

Symptome: Schmerzen treten am Handgelenk auf der Daumenseite auf.

Ursachen: Zu einem Bruch des Kahnbeins kommt es typischer Weise bei einem Sturz auf das ausgestreckte Handgelenk. Hierfür sind große Krafteinwirkungen notwendig: Es müssen etwa 200 bis 400 Kilogramm auf das Handgelenk wirken, um einen Bruch des Kahnbeins zu verursachen. Dabei wird der Knochen zwischen der Speiche und der zweiten Handwurzelreihe eingequetscht und zerbricht.

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