Kampfkunst-Klassiker: Kampfsportart Karate

Zwei Männer bei Karateübungen am Strand
Karate-Training benötigt keinen direkten Gegner

Die aus Japan stammende Kampfkunst verhilft zu einer besseren Körperspannung

Worum geht’s beimKarate? Die Kampfsportarten-Klassiker zeichnet sich durch überwiegend geradlinige Schläge, Stöße und Tritte aus. Charakteristisch ist zudem das Blocken mit Händen und Armen. Zwei Fortgeschrittene können jede Bewegung so koordinieren, dass sie erst ganz am Ende ihre volle Kraft entfaltet", erklärt Dr. Axel Binhack, Karatelehrer-Ausbilder des Deutschen Karate-Verbands (www.karate.de).

Woher kommt Karate? Als Geburtsstätte gilt die Inselgruppe Okinawa, die heute zu Japan zählt. Dort verschmolzen einheimische Stile mit denen aus Japan und China. Um 1900 kam der Begriff "Karate" ins Spiel, Ende der 1950er wurde die Kampfkunst auch in Deutschland bekannt. Die hierzulande populärste Trainingsvariante: Shotokan-Karate.

Fitnessprofil Karate
Wie unser Fitnessprofil zeigt, schult Karate alle Bereiche

Wie sieht das Karate-Training aus? Der übliche Aufbau: Warm-up, Technikschule mit und ohne Partner, Übungsduelle. Außerdem: fiktive Kämpfe gegen einen oder mehrere imaginäre Gegner, "Kata" genannt, die sich auch fürs Heimtraining eignen. Ebenfalls wichtig: spezifische Kraftübungen – etwa Liegestütze auf den Knöcheln, Sit-ups mit Faustschlägen, mit Kniebeugen kombinierte Tritte.

Was brauche ich für Karate? Nichts außer einem Karate-Anzug (ab 35 Euro). Schlecht: Modelle aus sehr dünnem Stoff (unter zehn Unzen) kleben oft am Körper fest.

Was habe ich von Karate? "Karate trainiert alle motorischen Fähigkeiten" so der Experte. Feste Riten beim Training schulen zudem den gegenseitigen Respekt.

Wo erfahre ich mehr über Karate? Unter www.deutscher-jka-karate-bund.de können Sie sich über den JKA-Karate-Bund informieren. 

Übungsabfolge Karate
Kampfsportart: Eine Angriffstechnik im Karate

So wehren Sie einen Angriff ab und kontern im selben Zug

KONTERANGRIFF

A Kampfstellung: Beine leicht beugen, Ellenbogen nah am Körper halten.
B Fauststoß Ihres Gegners (grau) mit der Handfläche zur Seite klatschen. Parallel mit Schlag zur Brust kontern, dabei explosiv die Hüfte eindrehen.

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