Wann sich Bio lohnt: Verzichten? Mitnichten

Kartoffeln
Dünger verwässert Kartoffeln

Chemie und Antibiotika – es sollte nicht alles auf den Tisch kommen, was die Supermärkte hergeben

Kartoffeln
Die Qualität von Kartoffeln hängt vor allem von Standort, Sorte und Witterung ab.

Dennoch zeigen Blindverkostungen, dass Bio-Kartoffeln oft besser schmecken. Der Grund: Zu viel Dünger verwässert das Aroma.
Also können auch mäßig gedüngte Kartoffeln aus konventionellem Anbau lecker sein. Bio-Kartoffeln enthalten oft mehr Polyphenole und andere sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe sowie Vitamin C.

Salatblatt

Auch Biosalat enthält Schadstoffe

Salat
Bei konventionell erzeugten Salaten weisen Untersuchungen oft Rückstände von Pflanzenschutzmitteln nach – je nach Salatart in 70 bis 85 Prozent der untersuchten Proben. Besonders gefährdet ist Feldsalat.

Auch Bio-Salate sind nicht ganz frei von Schadstoffen, da auch sie Belastungen aus der Umwelt abbekommen. Generell sind die Rückstände jedoch seltener und geringer.

Shrimps

Shrimps
Shrimps fallen öfter durch hohe Belastung unerwünschter Stoffe auf, werden aber auch schnell aus dem Verkehr gezogen. Für die Umwelt sind konventionell gezüchtete Tiere jedoch immer bedenklich, weil die riesigen Zuchtfarmen das Wasser mit Antibiotika und Chemikalien belasten und den Lebensraum vieler Fischarten zerstören. Die Alternative stammt aus Öko- Aquakultur, zertifiziert von Naturland.

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