Stressmanagement: Kein Stress – keine Schmerzen

Kein Stress – keine Schmerzen
Bloß keinen Stress machen! Wer permanent unter Druck steht, leidet offenbar häufiger unter Schmerzen

Bloß nicht die Welle machen! Wer ständig unter Stress steht, muss sich häufiger mit Wehwehchen herumschlagen

Der Schreibtisch quillt über und gleichzeitig ziept's im Rücken und der Kopf dröhnt – Laut einer Studie der Universität Montreal ist das kein Wunder. Forscher wollen nämlich herausgefunden haben, dass Schmerzen (auch chronische) besonders gerne dann auftreten, wenn wir unter Stress stehen.

Wie die Mediziner darauf kommen? Sie fanden zunächst einen Zusammenhang zwischen einem hohen Cortisolspiegel und dem Schmerzempfinden heraus. Sprich: Stehen wir unter Druck, wird das Stresshormon Cortisol ausgeschüttet. Schießt zu viel davon in unser Blut, reagiert der Körper mit Schmerzen. Auch interessant: Dieses Phänomen konnten die Wissenschaftler vor allem bei Patienten mit einem kleinem Hippocampus (die Hirnregion, die vor allem für unser Gedächtnis verantwortlich ist) beobachten.

Heißt konkret: Wer beispielsweise nach Unfall oder Operation unter Schmerzen leidet, sollte sich nicht direkt wieder in die Arbeit stürzen. Weiterer Rat der Forscher: Entspannungstechniken wie zum Beispiel Meditation wirken sich positiv auf Schmerzen aus.

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