Sonnenschutz: Keine Chance für Sonnenbrand

Achtung, Sonnenbrand-Gefahr!
Achtung, Sonnenbrand-Gefahr! Tragen Sie Sonnencreme dick auf, sonst wird's brandgefährlich für Ihre Haut

Damit es im Urlaub wie geschmiert läuft: die wichtigsten Fragen und Antworten, wie Sonnencreme Sie optimal schützt

  • Welche Creme ist am besten?
    Sie muss neben einem UV-B- auch einen UV-A-Schutz haben. „Nur dann sind Sie langfristig gegen frühzeitige Hautalterung gewappnet“, erklärt Professor Uwe Reinhold vom Medizinischen Zentrum Bonn.
  • Wie hoch muss der LSF sein?
    Der Lichtschutzfaktor (LSF) ist ein Multiplikator und bezieht sich auf Ihre Eigenschutzzeit – die besagt, wie lang Sie ohne Schutz gefahrlos in der Sonne brutzeln können. Die Eigenschutzzeit variiert sehr, sie geht von 10 Minuten (sehr helle Haut), über 20 (helle Haut) bis 30 (dunkle). Wollen Sie mit heller Haut 300 Minuten an den Strand, teilen Sie den Wert durch 20 Minuten Eigenschutzzeit: Sie brauchen LSF 15.
  • Welche Menge ist die richtige?
    Halten Sie sich an die einfache Kronkorken-Methode: Tragen Sie für Gesicht und Hals etwa einen Kronkorken voll Creme auf. Für Bein, Arm, Bauch oder Rücken je etwa 2 bis 3. „Zu dünnes Auftragen reduziert den Schutz um bis zu 80 Prozent“, warnt der Dermatologe. Im Umkehrschluss bedeutet das aber nicht, dass dickeres Auftragen den Schutz erhöht.
  • Wie oft muss man eincremen?
    Selbst bei wasserfester Creme gilt: nach dem Baden nachlegen! „Mehrfach cremen verlängert jedoch nicht den LSF“, so Reinhold. Aus 300 Minuten geschütztem Brutzeln werden damit also nicht 400. Es hält nur die Wirkung der Creme für die geplanten 300 Minuten aufrecht.

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