Blutsauger-Saison: Schutz vor Zeckenbissen

Mit dem Frühling beginnt die Zecken-Zeit
Zecken lauern im Gras oder Gebüsch in bis zu einem Meter Höhe

Zeckenbisse sind eine echte Gefahr für Ihre Gesundheit. So können Sie sich schützen

Hier schlägt die Zecke zu: Zecken lauern im Gras oder Gebüsch bis in Höhen von etwa einem Meter. Erst wenn ihnen ein Tier oder Mensch so nahe kommt, dass sie die Ausdünstungen der warmen Haut wittern, lassen sie sich fallen.

Meist stechen sie aber nicht sofort zu, sondern krabbeln bis zu eineinhalb Stunden auf dem Körper, um die schmackhafteste Einstichstelle zu finden. Sie lieben besonders gut durchblutete Hautpartien: Kopfhaut, Ohren, Hals, Arm- und Kniebeugen, Leisten, Hände und Füße.

Checken Sie Ihren Körper: Sie sollten die Krabbelzeit nutzen, um nach einem Waldspaziergang den Körper nach den Tieren abzusuchen, noch bevor sie sich in die Haut gebohrt haben.

Ärzte empfehlen neuerdings die bekannten Fusselrollen, die sowohl krabbelnde Zecken, als auch die nur millimetergroßen Nymphen (junge Zecken, die gerade einmal einen Millimeter messen) mit ihrem Klebstoff packen und entfernen.

Vorbeuge-Maßnahmen:

  • Meiden Sie Unterholz, Gebüsch und hohes Gras im Wald
  • Tragen Sie festes Schuhwerk, lange Hosen und Kniestrümpfe
  • An unbedeckten Körperstellen können Insekten-Repellents Zecken abschrecken. Das sind Gel-Roller, mit denen Sie ätherische Öle auf die Haut auftragen, die Insekten abschrecken
  • Tipp: Anti-Zecken-Öl selber herstellen!:Jeweils zehn Tropen Teebaumöl, Nelkenöl und Lavendelöl mit 30 Milliliter Jojobaöl vermischen
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