Gesundheitsprophylaxe im Wald: Keine Chance für Zeckenbisse

Achtung Zecken: Abwehrmaßnahmen im Wald
Vorsicht am Waldrand: Zecken klettern auf hohe Gräser und warten dort auf leckere Wirte (Sie oder vermutlich eher: Ihre Liebste)

Anstatt im Sommer auf Waldspaziergänge zu verzichten, sollten Sie wissen, wie Sie sich gegen Zeckenbisse schützen

Prophylaxe
Zeckenbiotope meiden: Zecken leben vorzugsweise an Waldrändern und auf Lichtungen. Bewegen Sie sich möglichst nicht mit nackten Körperstellen durch das Unterholz oder hohe Gräser. Nach einem Regentag im Sommer sind Zecken besonders aktiv: Sie lieben die Feuchtigkeit. Auch im heimischen Garten können Zecken in den Hecken oder Büschen lauern.

Geschlossene Kleidung: Wählen Sie nach Möglichkeit bei Ihren Freizeitaktivitäten im Wald Hosen mit langen Beinen. Ziehen Sie sich zusätzlich die Strümpfe über die Hose. So erschweren Sie es der Zecke, die auf hohen Gräsern auf einen Wirt wartet, sich an Ihnen festzuhalten.

Körper absuchen: Suchen Sie nach einem Aufenthalt in einem typischen Zeckenbiotop Ihren Körper gründlich ab. Schauen Sie besonders gründlich zwischen den Beinen, unter den Armen und um den Bauchnabel herum nach. Auch auf der Kopfhaut und an den Ohren können sich Zecken festbeißen. Zecken lieben warme Körperstellen und weiche Haut.

Impfung Gegen Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) kann man sich impfen lassen. Die FSME-Viren können von einer infizierten Zecke auf den Menschen übertragen werden und das zentrale Nervensystem angreifen. Eine Impfung empfiehlt sich vor allem für Menschen die in FSME-Risikogebieten leben.

Entfernung
Richtig Entfernen: Zecken sollten mit einer Pinzette oder "Zeckenkarte" entfernt werden. Greifen Sie die Zecke so nah wie möglich an der Haut und ziehen Sie vorsichtig nach oben heraus. Nach einem anhaltenden Zug von zirka 60 Sekunden löst eine Zecke meistens ihren Biss von alleine. Auf Drehbewegungen können Sie verzichten. Die Widerhaken des Stechapparates sind nicht wie bei einem Schraubengewinde angeordnet. Einen Arzt sollten Sie aufsuchen, wenn Zeckenteile in der Wunde zurück bleiben sollten.

Desinfektion: Ist die Zecke entfernt, desinfizieren Sie die Stelle zum Beispiel mit Jod oder Alkohol. Notieren Sie sich den Zeckenbiss. Denn oft vergisst man ihn. Es erleichtert Ihrem Arzt eine eventuelle Behandlung von bestimmten Krankheitssymptomen, wenn er Kenntnis über diesen Zeckenbiss hat.
Weitere Infos: www.zecken.de

Der Survival-Guide gibt Ihnen alle Informationen, die Sie für Ihren nächsten Trip benötigen. Wie Sie sich am Besten vor Pollen schützen, erfahren Sie hier. Diese Media-Show zeigt Ihnen, wozu man die verschiedensten Heilkräuter verwenden kann.

Sponsored SectionAnzeige