Beurteilung von Weichteilen: Kernspintomografie

Kernspintomografie: besonders gut zur Beurteilung von Weichteilen
Kernspintomografie: besonders gut zur Beurteilung von Weichteilen

Im Gegensatz zum Röntgen eignet sich die Kernspinuntersuchung besser zur Beurteilung von Weichteilen, wie Muskeln, Sehnen und Bändern

Bei der Kernspintomografie (Magnet-Resonanz-Tomografie, MRT)
werden mittels pulsierender Magnetfelder (von bis zum 30.000fachen des Magnetfelds der Erde) sowie Radiowellen innere Organe und Gewebe in Schnittbildern dargestellt. Im Gegensatz zum Röntgen eignet sich die Kernspinuntersuchung besser zur Beurteilung von Weichteilen, etwa Muskeln, Sehnen und Bändern.

Knochen dagegen lassen sich nicht so deutlich abbilden, weil sie – anders als Weichteile – wenig Wasserstoffatome enthalten. Und gerade auf die Wasserstoffatome wirken sich die Magnetwellen (kurzfristig) aus. Die Energie-Signale, die von den Wasserstoffatomen ausgesendet werden, werden vom Gerät aufgefangen, gemessen, verstärkt und zu sehr aussagekräftigen Bildern verarbeitet. Da das Verfahren ohne Röntgen- oder andere Strahlung auskommt, gilt es als besonders ungefährlich.

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