Verlust der Unschuld: Keuschheitsversprechen zwecklos

Junge Leute warten mit dem ersten Sex nicht bis zur Ehe
Der durchschnittliche amerikanische Teenager verliere seine Unschuld im Alter von 17 Jahren

Versprechen gebrochen: Teenager halten Verzicht auf vorehelichen Sex nicht durch

Versprechen, bis zur Ehe keinen Sex zu haben, haben offenbar keine Wirkung. Denn vier von fünf Jugendlichen warten mit dem ersten Sex nicht bis zur Hochzeitsnacht, auch wenn sie dies zuvor versprochen haben, so eine amerikanische Studie.

Einer von acht Jugendlichen in den USA gibt ein so genanntes Keuschheitsversprechen ab. Die Forscher der John Hopkins Bloomberg School of Public Health in Baltimore hatten Teenager fünf Jahre nach Abgabe so eines Keuschheitsschwurs erneut befragt. Ergebnis: Über vier von fünf der Teilnehmer wussten nicht einmal mehr, dass sie ihre Jungfräulichkeit bewahren wollten.

Jugendliche, die ihr Keuschheitsvesprechen bis zum 21. Lebensjahr durchgehalten hatten, taten dies jedoch aus anderen Gründen, etwa aus religiöser Überzeugung oder konservativer Einstellung, so die Forscher. Der durchschnittliche amerikanische Teenager verliere seine Unschuld im Alter von 17 Jahren.

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