Filmtipp "The Raid": Knochenbrecher-Action im Mietshaus

Trailer zum Film
Trailer zum Film "The Raid"

Eine Spezialeinheit der Polizei, ein Wohnblock voller Gangster, jede Menge Martial-Arts-Fights: "The Raid" ist der Action-Höhepunkt des Jahres

Das wird hart, Männer: 20 Elitepolizisten stürmen einen 15-stöckigen Apartmentblock voller Gangster und alles geht schief. Was dann folgt, ist wohl DER Action- und Martial-Arts-Kracher des Jahres. The Raid ist ein geradliniger Adrenalin-Schocker, bei dem es in unzähligen Mann-gegen-Mann-Fights knüppelhart zur Sache geht – und zwar mit Füßen, Knien, Fäusten, Messern, Macheten, Pumpguns und was sonst gerade so herumliegt. Einzige Voraussetzung: Sie brauchen starke Nerven und Mägen. Denn The Raid ist nicht nur temporeich, sondern auch blutig. Und an Spannung und Härte schwer zu überbieten. Wenn das kein Kino-Pflichttermin für echte Kerle ist…

Im Actionkracher
Im Actionkracher "The Raid" gibt's sensationell choreografierte Martial-Arts-Kämpfe

Darum geht’s: Ein Sondereinsatzkommando der Polizei soll ein heruntergekommenes Mietshaus stürmen, um den Kopf eines Drogenkartells Tama (Ray Sahepaty) dingfest zu machen. Doch die Aktion fliegt auf und der junge Rama (Iko Uwais) und seine Polizeikollegen sitzen mitten im Gebäude fest. Weiteres Problem: Das Haus ist voll mit Tamas Schergen, Killern und Ganoven, die alle nur darauf aus sind, die Eindringlinge auszuschalten. Viele von Ramas Kollegen fallen diesem Ansturm zum Opfer. Rama sieht nur eine Chance: sich Stockwerk für Stockwerk durchkämpfen und die Mission beenden, um mit dem Leben davonzukommen.

Vorsicht Machete:
Vorsicht Macheten-Massaker: "The Raid" ist an Spannung und Härte schwer zu überbieten

Sensationell choreografierte Martial-Arts-Kämpfe
Der indonesische Film von Regisseur Gareth Evans beweist wieder einmal, was für großartige Action-Filme aus Asien kommen. Ong-bak (2003) und Hard boiled (1992) sind nur zwei weitere Beispiele. Aber warum funktioniert so ein simpler Film wie The Raid, der zudem nur in kargen, heruntergekommenen Hochhausfluren spielteigentlich? Ganz klar: Non-Stop-Action, Adrenalin pur, die klaustrophobische Atmosphäre in den engen Gängen des Hochhauses und sensationell choreografierte Martial-Arts-Kämpfe. Grundlage für die Knochenbrecher-Action in The Raid ist die hauptsächlich in Indonesien praktizierte Kampfkunst Pencak Silat. Zu diesen atemberaubenden Schlägen, Tritten und Bewegungen mit Machete, Schwert oder Stock wummern coole Beats von Linkin-Park-Frontmann Mike Shinoda. Dialoge? Story? Darauf kommt’s bei diesem elektrisierenden Kampfsport-Spektakel nicht an.

Fazit: Hart, brutal, ein Action-Höhepunkt jagt den nächsten. The Raid ist vermutlich der beste Kampfsport-Film des Jahres. Für Action-Fans gibt’s ohnehin keine Ausreden.

The Raid (USA / Indonesien 2011)
Regie: Gareth Evans
Drehbuch: Gareth Evans
Darsteller: Iko Uwais, Ray Sahetapy, Joe Taslim
Länge: 101 Minuten
Start: 12. Juli 2012

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