Fit wie ein Bogenschütze: Körperbeherrschung wie Robin Hood

Beim Bogenschießen werden Körper und Geist gefordert
Den Bogenschützen Robin Hood verkörperte zuletzt Russel Crowe im Kino

Bogenschießen fordert Körper und Geist gleichzeitig. Diese muskulären und mentalen Fähigkeiten können Sie dabei schulen

  • Körperbeherrschung
    "Balance ist das A und O im Bogensport", sagt Steve Ralphs, Profi-Bogenschütze und Trainer, der auch Russel Crowe für den neuen "Robin Hood"-Streifen trainierte. Wenn man beim Bogenschießen nicht die richtige Körperbeherrschung hat, kann es schnell zu Verletzungen kommen. Meditation sowie Yoga-Übungen können dabei helfen, die richtige seelische sowie körperliche Balance zu erlernen.
  • Muskelaufbau
    "Beim Bogenschießen werden Muskeln gefordert, die wir sonst nicht einsetzen", sagt Ralphs. Bogenschießen ist ein "Oberkörper-Sport": In der Phase des Bogenspannens werden Rücken- und Schultermuskulatur eingesetzt. Die gesamte Armmuskulatur hat hauptsächlich eine Funktion des Streckens. Die Brustmuskulatur unterstützt die Atmung.
  • Konzentration
    Um seinen Körper beherrschen und den Bewegungsapparat gezielt einsetzen zu können, ist vor allem Konzentration wichtig. Dazu empfiehlt Ralphs als mentale Übungen z.B. das japanische "Zen", eine Art Meditationsübung mit Pfeil und Bogen. Dabei konzentriert man sich lediglich auf die eigene Person, Pfeil und Bogen sowie das Ziel. Alles andere im Umfeld wird ignoriert. Ein wirklich guter Bogenschütze kann alles um ihn herum auf Knopfdruck ausschalten und sich auf das Wesentliche fokussieren, so Ralphs.
Russel Crowe als
Der Film "Robin Hood" erscheint am 23. September 2010 auf DVD, Blu-ray und 2-Disc Blu-ray im Steelbook
  • Zielgenauigkeit
    Um das Ziel treffen zu können, ist die Koordination zwischen Auge und Hand wichtig. Jeder hat ein dominantes Auge, von dem es abhängt, welche Hand man für das Schießen benutzt. Ist es das rechte Auge, so benutzt man auch die rechte Hand, erklärt Ralphs. Das Zielen findet vorher im Unterbewusstsein statt. Wenn man den Bogen spannt, wird die Hand mit dem Pfeil so nah wie möglich ans Auge geführt. Währenddessen speichert unser Hirn ein genaues Bild von Ziel und Distanz und unser Körper gewöhnt sich nach einigen Wiederholungen an den Vorgang. "Deshalb ist die Sportart sehr "instinktiv", so Ralphs.
  • Ernährung
    Die richtige Ernährung ist wie bei jedem anderen Sport auch beim Bogenschießen wichtig. Hier geht es ebenfalls um Balance, so Ralphs. Sein Tipp: gesunde Kost, wenig Kohlenhydrate, dafür viel Protein, um den Muskelaufbau zu forcieren.

Steve Ralphs persönlicher Trainings-Tipp an seinen Schützling Russel Crowe: "Wenn man einen Sport ausübt, sollte man diesen genießen! Wenn man keinen Spaß hat, ist es nicht das Richtige! Wichtig ist außerdem Übung, Übung und nochmal Übung."

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