Kaffee macht nicht wach

Zu viel Koffein kann die Leistungsfähigkeit drastisch einschränken, besagt die Studie eines Mineralwasserherstellers.

Sie möchten im Job immer voll da sein? Dann schränken Sie Ihren Kaffee-Konsum ein.

Der englische Stress-Spezialist Dr. David Lewis fand heraus, dass schon drei bis vier Tassen des angeblichen Aufputschmittels Ihre Konzentrationsfähigkeit sinken lassen und Ihren Stress-Level heraufsetzen. Grund: Der Türkentrank dehydriert Sie, das Koffein putscht den geschwächten Körper aber auf und überfordert ihn damit.

In einer Studie für den Wasserhersteller Volvic untersuchte Lewis 1000 Büroangestellte auf ihre Trinkgewohnheiten und Leistungsfähigkeit. 76 Prozent der Befragten tranken mehr als dreimal am Tag Kaffee, Tee oder koffeinhaltige Cola, jeder zwanzigste sogar mehr als zehn Getränke. Und mehr als die Hälfte aller befragten Koffein-Freaks klagten über zu viel Stress.

Lewis fand heraus, dass hohe Dosen Koffein harntreibend wirken und die Trinker damit dehydrieren. Aber "nur zwei Prozent zu wenig Wasser im Körper beeinflussen die Konzentration merklich und machen reizbar," sagt Sarah Schenker, Lebensmittelberaterin der britischen Ernährungsbehörde. Dazu kommt die stimulierenden Wirkung des Koffeins: sie verstärkt diese Effekte weiter.

Drei bis vier Tassen Kaffee pro Tag sind nach Schenker so lange nicht schädlich, wie sie mit Wasser oder anderen nicht koffeinhaltigen Getränken ausgeglichen werden. Aber genau wie bei Alkoholika setzen einseitige Trinkgewohnheiten den Körper Stress aus, der zu Leistungsverlusten führt.

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