Olympia-Workout: Konstantin Schneider, Ringer, Deutschland

Konstantin Schneider

Seine grössten Erfolge: Vize-Weltmeister, Junioren-Vize-Weltmeister

»Mein Trainer sagt, ich bin ein Konditionswunder. Aber ich trainiere auch extrem und sehr viel. Klar, Laufen gehört dazu. Aber Wettkampfausdauer bekommt man nur auf der Matte. In Probewettkämpfen trete ich in jeder Runde gegen einen frischen Gegner an – und der ist meistens 10 Kilo schwerer als ich.«

1 Ohne Aufwärmen kein Sport, sonst ist die Verletzungsgefahr zu hoch. Beim Ringen wärmt man sich erst mit 20 Minuten Ballspielen auf, dann folgt ein Block mit spezifischem Aufwärmtraining für die Gelenke. Bevor die Randoris (Probewettkämpfe) beginnen, steht ein Partnertraining mit Aufwärmübungen auf dem Programm.

2 Versuchen Sie im Wettkampf möglichst schnell zu punkten. Denn je verschwitzter der Gegner, desto schwieriger wird es, ihn zu fassen. Damit Sie sich im Training an dieses Gefühl gewöhnen, den Partner mit ein wenig Öl einreiben.

3 Krafttraining sollte möglichst sportartenspezifisch sein. Nur so bekommt man die Extra-Portion Kraft. Besonders wichtig beim Ringen: die Finger. Deswegen wird deren Haltekraft immer wieder trainiert – zum Beispiel durch das häufige Drücken von Tennisbällen.

Ringer-Liegestütze
»Diese anstrengende Liegestütz-Variante simuliert die Situation im Bodenkampf.«
14–16 Wiederholungen, 4 Sätze

A In die Liegestützstellung begeben, die leicht gebeugten Arme weit auseinander auf den Boden setzen. Auf Körperspannung achten.

B Den Oberkörper nach rechts verlagern, so dass der linke Arm gestreckt ist und sich die Brust knapp über dem Boden befindet.

C Den flüssigen Bewegungsablauf wiederholen Sie anschließend nach links. Wichtig: Achten Sie immer darauf, dass Sie den Körper flach über den Boden bewegen und Sie die Hüften nicht senken!

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