Freunde finden: Kontakte knüpfen ist erblich

Soziales Netzwerken ist vererbbar
Die Fähigkeit, viele soziale Kontakte knüpfen zu könnnen, liegt in den Genen

Großer Freundeskreis dank guter Gene: Die Fähigkeit, soziale Kontakte zu knüpfen wird uns in die Wiege gelegt

Hätte es Facebook schon vor 50 Jahren gegeben, hätte sich die Freundesliste Ihrer Eltern Ihrer eigenen heute offenbar ziemlich geähnelt. Forscher der amerikanischen Duke University haben nämlich eine Studie veröffentlicht, die besagt, dass soziales Netzwerken in den Genen liegt. Sprich: Wer besonders kontaktfreudige Eltern hatte, ist selbst auch mit großem Freundeskreis gesegnet.

Wie die Wissenschaftler darauf kamen? Indem sie Affen beobachteten. Deren soziales Verhalten ähnelt nämlich ziemlich genau dem des Menschen. Immerhin haben beide – Mensch und Affe – zwei gleiche Gene, die mit dem sozialen Verhalten verknüpft sind. Das Resultat der Beobachtung: Beliebte Affen (die zum Beispiel besonders häufig von anderen gelaust wurden) hatten beliebte Eltern, wohingegen die Eigenbrötler unter den Tieren meist auch aus einer zurückgezogenen Familie stammten.

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