Vermeintliche Sportverletzung: Kopfbälle machen doch nicht dumm

Kopfbälle verursachen keinen Schaden im Gehirn
Gerne mit Köpfchen: Das Gehirn trägt von Kopfbällen keinen Schaden davon

1:0 für das Gehirn: Kopfbälle haben keine Auswirkungen auf Gedächtnisleistung oder Aufmerksamkeitsfähigkeit

Die oft unfreiwillig komischen Aussagen mancher Fußballer hängen offenbar nicht mit den vielen Kopfbällen im Laufe ihrer Karriere zusammen, so eine Studie aus Regensburg. Obwohl ein Profikicker während seiner Laufbahn im Schnitt mehr als 1000 Kopfbälle spiele, verursachen diese keine unmittelbaren Schäden im Gehirn, so die Sportwissenschaftler der Uni Regensburg.

Für ihre Studie hatten die Forscher 91 männliche und weibliche Probanden zwischen 19 und 29 Jahren in eine Kopfball-, eine Placebo- und in eine inaktive Kontrollgruppe eingeteilt . Nach dem Training absolvierten die Teilnehmer neuropsychologische Test zur Prüfung der Aufmerksamkeitsfähigkeit und der Gedächtnisleistung. Ergebnis: Zwar verursachten Kopfbälle keine Gehirnschäden, allerdings klagten die weiblichen Kopfballspielerinnen verstärkt über Kopfschmerzen nach dem Training, so die Forscher im Fachmagazin "Archives of Clinical Neuropsychology".

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