Liebes-Rituale: Korrekter Körperkontakt

Beim ersten Körperkontakt gelten ungeschriebene Regeln
Beim Weg vom Augenflirt zum Körperkontakt sollten Sie bestimmte Schlüsselreize der Frauen erkennen können

Bevor Sie auf Tuchfühlung gehen, lesen Sie noch schnell, was Singles und Pärchen beim Näherkommen beachten müssen

  • BEIM ERSTEN DATE
    UMARMEN
    Zur Begrüßung eine Umarmung oder lieber die Hand? Wie nah Sie dem Date kommen dürfen, hängt von ihrer Körpersprache ab. „Die ist ein verlässliches Zeichen“, erklärt Sexualtherapeutin Carla Thiele aus Leipzig. Verschränkt sie die Arme, sollten Sie mit Körperkontakt lieber noch warten. Sind sie offen oder sogar ausgebreitet, kann man es wagen. Dabei aber sanft vorgehen und sie nicht gleich erdrücken.
    HÄNDCHEN HALTEN
    Sie kennen sich noch kaum und sind nicht sicher, wie weit Sie gehen sollen? Um sich vorzutasten, ist ein behutsamer Griff nach der Hand der Frau ideal. „Die Hände und die Finger sind sehr sensible Zonen“, sagt Buchautorin Thiele (Guter Sex ohne Stress, um 17 Euro). Am besten vorsichtig ihre Finger streifen, als wäre es ein Versehen – zieht sie die Hand nicht weg, langsam weiter vorwagen.
    MASSIEREN Ihre Hand haben Sie schon, jetzt wollen Sie sich weiter annähern? Perfekt! Passen Sie nur auf, dass Sie sie nicht gleich im Restaurant überrumpeln. Kündigen Sie Ihr Vorhaben an. Dazu am besten sanft die Schulter und den Nacken streicheln: „Sie muss Gelegenheit dazu bekommen zu sagen, was sie möchte“, erklärt Carla Thiele. Eine kleine Massage baut dann auch die letzten Berührungsängste ab.
  • MIT DER LIEBSTEN
    UMARMEN
    Eine Umarmung ist für Sie nur die Vorstufe zu Sex? Ändern Sie das! „In einer Beziehung sollte die Umarmung ein Näheritual sein“, so die Expertin. Dabei muss man sich fallen lassen können. Erst wer das Gefühl erlebt hat, sollte zu intimeren Spielarten übergehen. Außerdem braucht eine Umarmung nicht viel Zeit, sorgt aber schnell für mehr Verbundenheit. Und diese Zuneigung führt letztlich auch zu mehr Sex.
    HÄNDCHEN HALTEN
    Sie denken, nur Kinder halten Händchen? Dabei hat die Berührung der Hände hohen symbolischen Wert: „Darin zeigt sich das Geben und Nehmen in einer Beziehung – einer gibt die Hand, der andere entscheidet sich, sie zu nehmen.“ Eine kleine Geste, die sich gut in den Alltag einbauen lässt: Streicheln Sie ihre Hand zum Beispiel während eines Gesprächs – das zeigt Ihre Zuneigung.
    MASSIEREN
    Eine zärtliche Massage hat es bei Ihnen schon lange nicht mehr gegeben? Dann wird es Zeit! Ausgiebig den Körper des anderen zu erkunden, sollte mehr als nur Vorspiel sein. „Bleiben Sie bewusst beim Streicheln und denken Sie nicht weiter“, empfiehlt Thiele. Das fördert die Vertrautheit und das Gefühl für den Körper des anderen. Wenn es dann zu mehr kommt, hat es sich für Sie doppelt gelohnt.


Sponsored SectionAnzeige