Verbindliche Beratung: Krawatte kaufen

Das ultimative Krawatten-Wissen und wie man sie einfach bindet
Binden Sie sich eine Krawatte vor dem Kauf immer um

Die Krawatte kommt und geht in der Mode, aber für manche Herren ist sie Grundbestandteil des täglichen Outfits und bei einigen Anlässen sogar ein Muss, hier gibt's die besten Tipps, wie Sie die perfekte Krawatte kaufen

In diesem Artikel:

 

Qualität: Eine gute Krawatte erkennen

Krawatten haben wenige Geheimnisse, das meiste steht groß und breit auf den Labels geschrieben – oder klein und versteckt. Achten Sie also bitte darauf, wenn Sie eine Krawatte kaufen. Wie Sie außerdem Qualität bei Krawatten erkennen erfahren Sie hier.

Auf dem Label sollte angegeben sein, aus welchem Material Ihr Wunschobjekt ist. Hier finden Sie meistens auch den Herstellungsort und die Herstellungsmethode. Unser Tipp: Mit englischen, italienischen, deutschen und französischen Krawatten können Sie sich auf jeden Fall sehen lassen.

Handgenähte Krawatten sind das Beste, was Sie für Ihr Geld bekommen können. Achten Sie unbedingt auf die Längsnaht an der Innenseite. Auch wenn eine Nähmaschine am Werk war, muss die Naht flexibel sein. Sie kann dann beim Binden elastisch auf Ihr Zerren reagieren und ihre ursprüngliche Form wahren.
Wer die Krawatte genau betrachtet, der erkennt die Nahtstellen zwischen den Einzelteilen. Auch bei guten Krawatten stammen diese Nähte von der Nähmaschine. Wird eine Krawatte jedoch als "handfinished" oder "handmade" angepriesen, muss die eine Naht, durch die die Krawatte an ihrer Innenseite zusammengehalten wird, von Hand genäht sein.

Die Verarbeitung: Das wichtigste Merkmal einer guten Krawatte lässt sich nicht abbilden: Sie muss sich gut anfühlen!  Nehmen Sie die Krawatte vor dem Kauf in die Hand und betasten sie. Die Verarbeitungsqualität lässt sich mit dem sogenannten Baumeltest checken: Dazu fassen Sie den Binder am dünnen Ende und lassen ihn lang runterbaumeln. Wenn er nicht kerzengerade hinabhängt, taugt er auch nichts, dann lassen Sie das krumme Ding unbedingt im Geschäft.
Die Seide muss nämlich exakt im 45-Grad-Winkel zugeschnitten werden, wenn nicht, liegt die Krawatte auch nie flach auf Ihrer Hemdbrust.

Nach dem Baumeltest prüfen Sie, ob die Einlage korrekt verarbeitet wurde. Dazu tasten Sie den Schlips sorgfältig am Rand ab. Wenn Sie spüren, dass die Einlage die äußere Hülle (aus Seide, Kaschmir oder Wolle) bis an den Rand ausfüllt, ist die Krawatte okay. Wenn nicht, Finger weg, denn dann kriegt das Material am Rand schnell Dellen. Die Einlage darf aber auch nicht zu breit zugeschnitten sein, sonst wölbt sich die Krawatte nach außen oder innen.

Das Futter in den Enden vieler Krawatten ist mit Acetatstoffen unterlegt, die nur schwer von echter Seide zu unterscheiden sind. Gute Binder sind natürlich mit echter Seide gefüttert.

Stimmt alles mit der Krawatte selbst, sollten Sie vor dem Kaufen unbedingt mal schauen, wie Sie zueinander passen. Tipp: Probieren Sie das gute Stück unbedingt an und achten Sie auf die Länge. Die Spitze der Krawatte endet idealerweise kurz über dem Hosenbund beziehungsweise dem Gürtel. Außerdem muss Ihr gewohnter Knoten zu Ihrem Körper und Ihrem Hals passen. Wenn alles sitzt, passt und Sie sich damit wohlfühlen können Sie ruhigen Gewissens die Krawatte kaufen.

Krawatte binden Windsor-Knoten Schritt für Schritt

Die wichtigsten Krawattenknoten

Für einen guten Knoten müssen Sie kein Seemann sein. Mit ein wenig Fingerfertigkeit und unseren einfachen Anleitungen schaffen Sie es!
Die beiden wichtigsten Krawattenknoten sind der Four-in-Hand sowie der Windsor-Knoten. Aber es gibt natürlich noch weitere tageslichttaugliche Krawattenknoten. Wie Sie diese selbst als absoluter Anfänger leicht binden können haben wir für Sie Schritt für Schritt zusammengefasst.
Vielleicht üben Sie zu Hause mit einer ausrangierten Krawatte diese Knoten. Wenn Sie dann in einem Geschäft oder Shop mit Accessoires für Herren stehen, können Sie mit geübter Hand die Krawatten an- und Knoten ausprobieren bevor Sie sich eine Krawatte kaufen.

Wer modisch nicht so bewandert ist, sollte in Sachen Krawattenmuster nichts riskieren

Krawattenmuster

Wer modisch nicht so bewandert ist, sollte nichts riskieren und eher unauffällige Krawatten kaufen: Bei offiziellen Anlässen und im Büro sind Sie mit dezent einfarbigen oder schlicht gepunkteten oder gestreiften Krawatten gut beraten. Der Vielfalt sind fast keine Grenzen gesetzt.

  • Einfarbige Krawatten gibt es in fast allen Tönen, in allen Stoffarten und in unzähligen Webarten. Schwarze Krawatten tragen nur Trauernde oder die Blues Brothers. Dunkelblaue Jacquardseide ist übrigens die Understatement-Krawatte der Mode-Insider.
    Die Farbpalette bei Krawatten ist schier unerschöplich. Egal ob grau, blau, grün, orange oder rot ist alles möglich. Bedenken Sie aber, dass eine unifarbene Krawatte in Rot oder Orange besonders ins Auge sticht. Sind diese Farben teil einer gemusterten Krawatte, fallen sie nicht so sehr auf und sorgen eher für feine Farbakzente
  • Auch gestreifte Exemplare gibt es in zahllosen Macharten. Die Streifen sollten bündig an der Kante abschließen.
  • Allover steht für Muster und Motive, die sich gleichmäßig auf dem Schlips verteilen. Sie sollten sinnvoll und symmetrisch sein. Zum Beispiel kleine Achtecke oder winzige Elefanten.
  • Punkte sind ein Klassiker unter den Mustern. Dabei sollten sie nicht größer als ein 1 Cent Stück und nicht kleiner als ein Stecknadelkopf sein. Je kleiner die Punkte, desto formaler der Schlips. Je größer, desto kühner und gewagter und: desto mehr fallen Sie auf. Mit dem richtigen Mittelweg punkten Sie sicher.
  • Das Paisley-Muster weckt Leben. Auf Ihrem Anhängsel wirbeln farbenfrohe, amöbenartige Figuren herum. Allzu große Urtierchen sollten Sie meiden.
  • Geometrische Muster können so raffiniert gewebt sein, dass sie fast dreidimensional wirken oder zu flimmern scheinen. Solche Effekte machen diese Muster immer zum Hingucker. Achten Sie aber darauf, dass es lediglich beim Hingucker bleibt und Ihr Anhängsel nicht zum Tagesordnungspunkt der nächsten Konferenz wird.
  • Motivkrawatten gibt es in allen Geschmacksrichtungen von Kitsch bis Kunst. Wildpferde reiten mit bunten Decken bekleidet vor der texanischen Flagge in den Sonnenuntergang oder Dalí lässt weiche Uhren in Landschaften zerfließen.
    Seien Sie gewarnt: Einstein auf hummerrotem Grund und mathematische Formeln passen nicht zwangsläufig zum Albert-Knoten. Rindsköpfe auf Ockergelb machen keinen Cowboy aus Ihnen. Und mit einem Dalmatiner als Feuerwehrmann auf Brust könnte es beim Kunden eher brenzlig werden. Grell bunte Motiv-Schlipse sind als Party-Mitbringsel witzig, umbinden sollten Sie diese aber nie.
  • Bei Phantasiemustern scheinen die Designer einen schier unerschöpflichen Ideenreichtum zu haben. Doch aufgepasst: Diese Geistesblüte endet entweder in einem harmonisch stilgerechten Aushängeschild Ihrer Persönlichkeit. Oder gipfelt im formvollendeten Niedergang der 600 Jahre alten Krawattenkultur.
  • Glencheck, Pepita, Hahnentritt & Co. finden wir auch auf zahlreichen Krawatten wieder. Frei nach dem Motto, was dem Anzug recht ist, kann der Krawatte nur billig sein.

Kleine Materialkunde:Der Stoff aus dem Krawatten sind

Was Sie nicht gern anfassen, werden Sie auch nicht gern umbinden. Gehen Sie unbedingt auf Tuchfühlung, wenn Sie sich eine Krawatte kaufen. Männer tragen tendenziell ja eher weniger Accessoires und sollten bei diesen darum umso mehr auf Qualität setzen.

Seide ist der edel schimmernde Traumstoff einer jeden Krawatte. Zwar lassen sich Krawatten aus Seide schlechter binden, Stylingexperten ziehen sie dennoch vor.
Tipp: Wenn Sie dem Aufdruck "100 Prozent Seide" nicht trauen, lassen Sie den Binder mit einem schnellen Rutsch durch die Finger gleiten. Reine Seide bleibt an kleinsten Rauheiten der Haut hängen, Synthetik ist so glatt, dass es selbst über eine scharfe Ecke am Fingernagel rutscht.

Kaschmir bietet zwar keinen Seidenglanz, ist aber erstaunlich geschmeidig und weich. Kaschmir-Schlipse sind also eine echte Alternative zu Seidenexemplaren.

Wolle wiederum ist eine Alternative zu Kaschmir. Es ist vielleicht nicht so edel, kann aber genauso abgefeimt sein.

Typische Mischgewebekombinationen sind Seide und Baumwolle, Seide und Leinen, Kaschmir und Wolle, Wolle und Seide. Das Verhältnis der Garne bestimmt die Besonderheiten und Eigenschaften der Krawatte.

Eine Krawatte ist wie eine Visitenkarte, ein kurzer Blick genügt und man weiß, mit wem man es zu tun hat.

Perfekte Pflege und Aufbewahrung von Krawatten

Eine Krawatte ist wie eine Visitenkarte. Ein kurzer Blick genügt und man weiß, mit wem man es zu tun hat, deswegen ist Qualität beim Kaufen einer Krawatte so wichtig. Da Ihr Schlips mehr als jedes andere Kleidungsstück strapaziert wird und es das wichtigste Accessoire eines klassischen Herren-Outfits ist, sollten Sie unser 7-Punkte-Pflege-System beachten, damit Sie möglichst lange etwas von ihm haben. Das wichtigste ist, die Krawatte vorm Zerknittern zu schützen –  schließlich wollen Sie beim Business-Lunch einen glatten Eindruck machen.

  1. Sensibel sein
    Binden Sie den Knoten behutsam und mit Gefühl. Es ist nicht nur schonend, sondern sieht auch besser aus.
  2. Spannungen lösen
    Gewöhnen Sie sich an, nach dem Tragen immer den Knoten zu lösen. Dadurch knittert das Material nicht und die Krawatte bleibt länger in Form.
  3. Mal einen Wechsel
    Gönnen Sie Ihrer Krawatte öfter eine Ruhepause. Tragen Sie jeden Tag eine andere.
  4. Kein heißes Eisen
    Es reicht normalerweise völlig aus, die Krawatte über Nacht aufzurollen. Halten Sie gegebenenfalls Ihren Schlips vor dem Aufrollen über Wasserdampf. Im Notfall dürfen Sie Ihre Krawatte vorsichtig mit einem trockenen Tuch zwischen Bügeleisen und Stoff bügeln. Lassen Sie die Kanten dabei aus. Übrigens: Ihren Krawattenschal aber dürfen Sie ruhigen Gewissens unters Eisen legen.
  5. Im Liegen
    Optimal bewahren Sie Ihre Schlipse im Liegen auf. Beim Hängen können Druckstellen entstehen. Am besten ist es, sie aufzurollen. Das spart Platz und ist übersichtlich. Aufgerollt sollten Sie sie auch mit auf Reisen nehmen.
  6. Safer-Lunch
    Zugegeben, es wirkt etwas altherrenhaft, aber der beste Schutz gegen Kleckereien sind Servietten oder waschbare Tischkrawatten. Letztere ziehen Sie zum Essen einfach über Ihren Binder. Gegen gefährliche Fettspritzer-Attacken sind Sie nun gefeit.
  7. Fleck auf der Krawatte
    Ihre Lieblingskrawatte ist besonders gefährdet – doch manchen Schmutz können Sie selbst abschütteln. In anderen Fällen sind Profis gefragt. Wenn Sie sich doch mal besudelt haben, verlieren Sie nicht die Nerven, denn noch ist nichts verloren!
    Probieren Sie zunächst, den Fleck mit kaltem Wasser auszuspülen. Wenn das nicht hilft, versuchen Sie es mit Brennspiritus. Aber Vorsicht: Prüfen Sie vorher an der Innenseite Ihre Krawatte auf Farbechtheit.
    Die letzte Lösung ist schließlich die chemische Reinigung. Eine hochwertige Krawatte sollten Sie allerdings nur einer Reinigung anvertrauen, die sich der gewissenhaften Pflege handgemachter Kleidung verschrieben hat.

Gute Gründe Krawatte zu tragen

Der Schlips hängt vielen Männern zum Hals raus. Zu Unrecht. Es gibt viele gute Gründe, Krawatten zu tragen

  • Krawatten verhindern Kriege: Wenn Politiker beim Gipfeltreffen erst mal ihre Binder vergleichen, lockert das die Atmosphäre.
  • Krawatten sorgen für besseren Sex: Das Vorspiel dauert länger, weil Ihr Date erst mal den Knoten lösen muss.
  • Krawatten bringen Geld: Mit einer guten Krawatte um den Hals steigen die Chancen auf eine Gehaltserhöhung.
  • Krawatten entlasten das Arzneimittelbudget:  Der Schlips wärmt im Winter den Hals, die Gefahr von Erkältungen sinkt.
  • Krawatten schützen vor Rheuma: Täglich Knoten knüpfen hält die Fingergelenke geschmeidig.
  • Krawatten machen satt: Ohne Binder kommen Sie in manche Restaurants nicht hinein.
  • Krawatten senken den Cholesterinspiegel: Geschäftsleute verzichten auf Currywurst, weil sie Soßenspritzer fürchten.
  • Krawatten verbessern die Leberwerte: Wer viel Geld für Krawatten ausgibt, lässt weniger in der Kneipe.
  • Krawatten verbessern die Orientierung: Wer nicht mehr weiß, wo oben und unten ist, braucht nur der Spitze seines Binders zu folgen, um wieder sicheren Grund zu erreichen.
  • Krawatten machen attraktiv: Krawatten vermitteln Erfolg, Standfestigkeit und eine gepflegte Erscheinung, Das wirkt auf Frauen anziehend.
Die Krawatte ist Grundbestandteil des täglichen Outfits und bei einigen Anlässen sogar ein Muss

Anlässe Krawatte zu tragen

Zur korrekten Kleidung für jeden Anlass gehört natürlich neben Anzug und Hemd auch die Krawatte. Zwar nicht immer, aber wenn, dann bitte angemessen. Manchmal ist ein besonderer Anlass auch ein guter Grund, sich mal wieder eine neue Krawatte zu kaufen.

  • Abendgala: Zu einem weißen Smokinghemd passt lediglich eine schwarze Fliege.
  • Büro: Seien Sie nie eleganter als der Boss. Tragen Sie also nur Krawatte, wenn er es auch tut. Für offizielle Geschäftstermine und Meetings vor Kunden ist sie angebracht. Außer der Chef lässt sie konsequent weg, dann lassen Sie sie auch im Schrank.
  • Feste: Es gibt Feste mit Krawattenzwang. Tragen Sie hier vielleicht Schwarzweiß-Graue, unifarbene Krawatten oder auch dezent gemusterte. Silbergrau ist bei solchen Anlässen auch eine feine Farbalternative.
    Und dann gibt es Feste, die eher ausschweifend sind. Bei denen sollten Sie nicht einmal daran denken, sich was an den Hals zu hängen. Es sei denn, Sie haben ein Exemplar, das ebenso sittenlos wie das Fest ist.
  • Gericht: Nur, wenn Sie auf der Anklagebank sitzen, brauchen Sie sich darüber Gedanken machen. Ein Schlips zeugt auch hier von Respekt vorm Kadi und und unterstreicht wohlmöglich Ihre "korrekte" Seite. Wenn Sie sich aber die Taschen mit fremdem Geld gefüllt haben, betont Ihr Anhängsel nur Ihre Missetaten.
  • Geschäftsreise: Ihrer Grundausstattung sollten Krawatten aus Seide in gedeckter Grundfarbe mit dezentem Muster angehören.
  • Kirche: Jeder Glaubensrichtung sollten Sie Respekt zeugen. Den vermitteln Sie hierzulande erfolgreich mit einem Binder. Bei Trauer tragen Sie selbstverständlich schwarz.
  • Nobelpreis: Bei der Nobelpreisverleihung herrscht strenger Frackzwang, das bedeutet: weiße Fliege.
  • Theater: Tragen Sie silbergrau, uni oder kleingemustert. Der Schlips ist keine Pflicht, macht sich aber schön im Foyer und würdigt das Theater.
  • Trauungen: Gehören Sie oder Ihre Liebste zum Denver Clan, ist Plastron angesagt. Andererseits tragen Sie silbergrau oder grau-schwarz-weiß. Passen Sie sich aber dem Bräutigam an. Er ist hier der Boss, das heißt: Seien Sie nicht eleganter als er. Sind Sie der Glückliche, orientieren Sie sich an Ihrer Zukünftigen. Hat sie vor, im Kostüm Ihr Ja-Wort zu geben, ist Krawatte ein Muss.
  • Vernissage: Dunkler Grund, dezentes Dessin und Seidenrips sind angemessen. Sich ohne Binder der Kunst zu widmen, ist aber auch völlig in Ordnung.
  • Vorstellungsgespräch: Informieren Sie sich, ob eine Krawatte branchenüblich ist – wenn Sie sich bei einer Bank oder als Nachrichtensprecher bewerben, sollten Sie nicht ohne erscheinen.

Rund um das Thema Krawatte gibt es so viele Begrifflichkeiten, dass wir diese für Sie in unserem Krawattenlexikon zusammengefasst haben.

Wie trägt man eine Krawattennadel?

Wie trägt man eigentlich eine Krawattennadel? In welcher Höhe sollte sie sitzen? Oder trägt man so etwas heute überhaupt nicht mehr?

Egal ob durchstochen, festgeklammert oder in Ketten gelegt: Krawattenaccessoires sind als schmückendes Beiwerk keineswegs out. "Man trägt sie allerdings hauptsächlich in Kombination mit klassischen Anzügen, um die Eleganz der Gesamterscheinung zu unterstreichen", sagt Gerd Müller-Thomkins, Geschäftsführer des Deutschen Mode-Instituts in Köln.

Sollten Sie also besonders elegant wirken wollen, und haben Sie zweireihige Anzüge oder Kombinationen mit Weste im Schrank, spricht nichts gegen Krawattenschmuck. Und zwar in dieser Höhenlage: Die Nadel wird mitten durch den Knoten gestochen. "Krawattenklammer oder -kettchen sollten dagegen sichtbar im oberen Drittel der Krawatte den Binder an die Knopfleiste des Hemdes fixieren", so der Modeexperte.

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