Rauchen: Krebsgefahr schon nach einer Zigarette

Schon nach einer Zigarette bilden sich krebserregende Stoffe
Schon eine Viertelstunde nach einer Zigarette verändert sich die DNA

Wer jetzt raucht, riskiert auch jetzt Krebs – nicht erst Jahren später. Die Gifte im Tabak verändern bereits Minuten nach einer Zigarette die DNS

Rauchen kann offenbar blitzschnell zu Krebs führen, und nicht erst – wie bisher angenommen – Jahre später. Denn laut einer US-Studie bilden sich schon wenige Minuten nach einer Zigarette Substanzen im Blut, die das Erbgut schädigen. Experten vermuteten bisher, dass sich das Erbgut nur durch jahrelanges Rauchen verändert.

Stephen Hecht von der Universität von Minnesota zufolge dauert es jedoch nur etwa 15 bis 20 Minuten, bis die giftigen Stoffe im Zigarettenqualm eine Verbindung mit der Erbsubstanz (DNA) eingehen und zu dessen Veränderung führen.

Hecht und sein Team hatten ihre Testpersonen Zigaretten rauchen lassen, deren giftige Stoffe markiert waren. So konnten die Forscher den Weg der Substanzen im Körper nachvollziehen und erkennen, wie lange es dauert, bis diese eine Verbindung mit körpereigenen Substanzen eingehen. Solche Reaktionen können nach bisherigem Kenntnisstand bis zu 18 unterschiedliche Krebserkrankungen auslösen.

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