Klima-Konferenz: Kaltes Büro macht langsam

Ihm war viel zu heiß
Irgendwo hatte auch das heißeste Büro seine Grenzen

Frische Luft hin, Heizung her: In einem warmen Büro wird effektiver gearbeitet als in kühleren Räumen, ergab eine Studie der Cornell University

Kaum wird es wieder kälter und die Heizungen angeschaltet, ist das leidige Bürothema wieder auf dem Tisch: Lüften oder nicht? Wenn es nach den Chefs geht, sollte in Zukunft das Bürofenster wohl den ganzen Tag geschlossen bleiben. Denn in einer Studie hat sich gezeigt, dass man in einem warmen Büro schneller und effektiver arbeitet als in einem kühlen.

150 Prozent effektiver

Die Ergonomie-Studie der Cornell-Universität in den USA ergab, dass Tippfehler um 44 Prozent abnahmen und die getippte Menge um das Zweifache stieg, wenn die Temperatur im Raum von 20 Grad Celsius auf 25 Grad erhöht wurde.

Dieser Punkt geht also eindeutig an die „Fenster-zu“-Fraktion in allen Großraum-Büros. Aber man kann ja auch noch Schocklüften ...

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