Sexspielzeug: Künstliche Sexhilfen sind ungesund

Künstlicher Sex macht krank
Erwachsenen-Spielzeuge enthalten giftige Stoffe

Künstliche Lust kann krank machen: Sex-Toys enthalten offenbar gesundheitsgefährdende Stoffe

Einige Sexspielzeuge machen offenbar krank. Erotikartikel wie Vibratoren und Dildos enthalten hohe Konzentrationen von Weichmachern, berichtet eine niederländische Studie. Die so genannten Phtalate können zu Störungen im Hormonhaushalt führen und stehen in Zusammenhang mit Unfruchtbarkeit, so Greenpeace – der Auftraggeber der Untersuchung. Phtalate werden benutzt, um PVC weicher und biegsamer zu machen.

Acht verschiedene Sexspielzeuge wurden vom niederländischen TNO-Institut untersucht. Ergebnis: Sieben enthielten Phtalat-Konzentrationen von 24 bis 51 Prozent, so Greenpeace-Kampagnenleiter Bart van Opzeeland. Die EU hatte 2005 bereits die Verwendung von gefährlichen Weichmachern in Kinderspielzeug verboten, da diese womöglich mit Unfruchtbarkeit und krebserregender Wirkung in Verbindung gebracht werden. Daher ist es unverständlich, dass solche Stoffe in Spielzeugen für Erwachsene noch verwendet werden, findet van Opzeeland. Sichere Alternativen sind nach Angaben der Forscher bereits verfügbar.

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