Stressforschung: Kurzer Stress stärkt Immunsystem

Kurzer Stress stärkt Immunsystem
Entspannt trotz Belastung: Gelegentlicher Stress stärkt das Immunsystem und aktiviert die Immunzellen im Körper

Psychische Belastungen über einen kurzen Zeitraum haben einen positiven Effekt auf das Immunsystem

Stress ist offenbar nicht immer schlecht für die Gesundheit. Laut einer Studie der amerikanischen Stanford University in Kalifornien kann gelegentlich auftretender Stress das Immunsystem sogar stärken. Dies hänge mit dem urzeitlichen Kampf-oder-Flucht-Reflex zusammen, der die Reaktionsfähigkeit des Immunsystems offenbar signifikanter beeinflusse als bisher angenommen, so Studienleiter Prof. Firdaus Dhabhar.

Zu Testzwecken setzten Dhabhar und sein Team Laborratten schwachen Stressreizen aus und testeten ihr Blut auf Stresshormone. Es zeigte sich, dass vorübergehender Stress Immunzellen im ganzen Körper mobilisierte und sich positiv auf das Immunsystem auswirkte.

Die Wissenschaftler hoffen nun, dass sich in der Zukunft der Stresshormonspiegel im Blut positiv manipulieren lässt. Dadurch könnte beispielsweise die Regeneration von Patienten sowie deren Wundheilung nach Operationen gezielt gefördert und verkürzt werden, erklärte Dhabhar in einem Bericht für das Journal of Psychoneuroendocrinology.


Weitere Informationen zur Studie finden Sie außerdem hier.

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