Schlafmangel: Kurzschläfer verbrennen weniger Fett

Für die geringere Fettverbrennung ist das Hormon Ghrelin verantwortlich
Wer bei einer Diät zu wenig schläft, verliert durchschnittlich gerade mal 25 Prozent reines Fett

Zu wenig Schlummern macht nicht nur müde. Es bedeutet auch, dass der Körper weniger Fett verbrennt

Wer abnehmen will und zu wenig schläft, verbrennt weniger Fett, weil sein Körper dann vermehrt das Appetit-Hormons Ghrelin produziert, so eine US-Studie. Danach seien bei zu wenig Schlaf etwa 25 Prozent der verbrannten Kilos reines Fett, der Rest fettfreie Körpermasse, beispielsweise Proteine. Wer hingegen ausreichend schläft, bei dem könne der Fettanteil aber auf 50 Prozent steigen, so die Studienverfasser. Zudem mache der hohe Ghrelin-Pegel nicht nur hungrig, sondern lasse den Körper weniger Energie umsetzen und mehr Fett einlagern, so die Forscher der University of Chicago.

Für die Studie ließen die Forscher ihre zehn übergewichtige Testpersonen mit 1450 Kalorien pro Tag abnehmen. Zwar verloren die Studienteilnehmer mit viel und wenig Schlaf innerhalb von zwei Wochen dasselbe Gewicht – rund 3 Kilo. Doch bei 5,5 Stunden Schlaf kamen die Teilnehmer gerade mal auf ein halbes Kilo Fett. Bei 8,5 Stunden Schlaf verloren sie ganze 1,5 Kilo reine Fettmasse.

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