Stressbewältigung: Lächeln fürs Herz

Taktik gegen Stress: Gute Miene zum bösen Spiel verlängert offenbar das Leben
Ein Lächeln reduziert Stressreaktionen des Körpers

Vor dem nächsten Wutausbruch im Verkehrsstau sollten Sie sich zu einem breiten Grinsen zwingen. Grund: Das reduziert den Stress 

Gute Miene zum bösen Spiel verlängert offenbar das Leben. Denn ein Lächeln – insbesondere in stressigen Situationen – schützt das Herz, so eine US-Studie. Allerdings kein gequältes Standard-Schmunzeln, sondern ein richtig breites Grinsen, welches von den Muskeln rund um den Mund erzeugt wird. Das reduziere Stressreaktionen des Körpers, behaupten die Forscher der Universität von Kansas. Dabei sei es völlig gleichgültig, ob die betroffene Person glücklich ist oder nicht.

Die Studienleiterinnen Tara Kraft und Sarah Pressman hatten Freiwillige in Stresssituationen versetzt und dabei deren Herzfrequenz gemessen. Die Testpersonen sollten entweder leicht lächeln, breit grinsen, neutral schauen oder sie wurden sogar mit Essstäbchen im Mund zu einem breiten Grinsen gezwungen. Ergebnis: Die breiten Lächler hatten nach den Stresssituationen eine wesentlich geringere Pulsfrequenz als die anderen Gruppen, so die Wissenschaftler. Selbst bei den Probanden mit den Essstäbchen im Mund war die Herzfrequenz demnach geringer als bei den Personen mit neutralem Gesichtsausdruck.

Beim nächsten Verkehrsstau sollten Sie einfach für einige Augenblicke breit grinsen, um Ihr Herz zu schützen, rät Pressman.

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