Stromspartipps: Lang lebe Ihr Akku!

Nutzen Sie unsere Stromspartipps für unterwegs
Wer unsere Energiespartipps beachtet, kann seine mobilen Geräte unterwegs viel länger nutzen

Ob Notebook- oder Handy-Akku: Wir haben die wirksamsten Tipps, damit Ihre mobilen Geräte länger durchhalten

Natürlich hassen Sie es auch, wenn unterwegs plötzlich auf Ihrem Notebook- oder Handy-Display die Nachricht aufpoppt, dass sich das Gerät gleich ausschalten wird. Zu dumm, wenn jetzt keine Steckdose in der Nähe ist. Diese Sorge wird mit den Jahren immer größer, denn Akkus verlieren stetig an Leistung. Aber es gibt Mittel und Wege, die Lebens- und Laufzeitdauer von Laptop- und Smartphone-Akkus zu verlängern:

Tipps fürs Handy

  • Display einstellen: Selbst wenn Ihr Handy eine Tag-Nacht-Erkennung hat und dementsprechend die Helligkeits- und Leuchtkraftstufe automatisch anpasst, lohnt es sich, selbst Hand anzulegen. Denn je niedriger die Regelstufe, desto länger Hält der Akku.
  • Energiesparmodus nutzen: Bei den meisten Smartphones lassen sich auch Stromspar-Funktionen definieren. Etwa nach wie vielen Sekunden sich die Beleuchtung bei Nichtbenutzung automatisch abschalten soll.
  • Bluetooth: Ist die Funktion aktiviert, sucht das Gerät nonstop nach verfügbaren Bluetooth-Geräten im Umkreis. Das frisst ordentlich Strom. Schalten Sie die Funktion also nur an, wenn Sie sie konkret brauchen.
  • Nachts ausschalten: Wenn Sie Ihr Handy schon nachts auf stumm schalten, dann können Sie es auch ganz ausmachen. Ihrem Akku zuliebe!
  • Vibrationsalarm definieren: Die Vibrations-Funktion frisst unnötig Strom und ist eigentlich nur dann sinnvoll, wenn Sie etwa in einer Konferenz sitzen und niemanden stören wollen. Für alle anderen Situationen reicht ein auffälliger Klingelton.
  • E-Mail-Abruf: Überlegen Sie sich, ob Ihr Smartphone wirklich alle paar Minuten das Postfach überprüfen muss. Vor allem, wenn Sie pro Tag nur ein paar Mails bekommen. Wer die Zeitspanne verlängert, spart wertvolle Akkuleistung.
  • Regelmäßige Updates: Nicht selten wird über frische Software-Updates auch das Energiemanagement optimiert. Sorgen Sie also dafür, dass auf Ihrem Gerät stets das aktuellste Betriebssystem läuft.
  • Akku rausnehmen: Um eine schädliche Tiefentladung zu vermeiden, sollten Sie den Akku entfernen, wenn Sie Ihr Handy längere Zeit nicht nutzen. Denn auch ausgeschaltet wird geringfügig Strom verbraucht.
Externe Geräte sind Stromfresser
Auch Kleinvieh macht Mist: Extern angeschlossene Geräte wie Maus oder USB-Platte saugen kontinuierlich Strom

Tipps fürs Notebook
Die meisten modernen Laptops arbeiten fast ausnahmslos mit „Lithium-Ionen“-Akkus. Die sind zwar fix aufgeladen und verfügen über eine hohe Kapazität, altern aber auch schnell. Nach etwa zwei bis drei Jahren hat der Akku knapp die Hälfte seiner Kapazität verloren. Vermeiden lässt sich das nicht, aber verzögern. Wie das geht, lesen Sie hier:

  • Erste Verwendung: Bei brandneuen Geräten unbedingt einen vollen Lade- und Entladezyklus durchlaufen lassen, damit der Stromspeicher auch seine maximale Leistungsfähigkeit erreicht.
  • Aufladen mit System: Jeder Ladevorgang verkürzt die Lebensdauer. Schöpfen Sie deshalb die Akku-Kapazität voll aus und vermeiden Sie Ladevorgänge bei noch hohem Batteriestand. Häufige Miniladezyklen belasten die Lauf- und Lebensdauer des Akkus.
  • Hitze- und Kälteschocks vermeiden: Temperaturen über 30 Grad und Kälte unter -10 Grad sind Gift für den Akku. Also lassen Sie Ihren Laptop nicht in der Sonne oder im Winter im Auto liegen.
  • Akku raus: Wenn Sie Ihr Notebook vorrangig zu Hause am Netz hängen haben, lohnt es sich, den Akku raus zu nehmen, um Überhitzung zu vermeiden.
  • Lagerung: Bei längerer Nichtbenutzung sollten Sie den Akku mit mindestens 40 Prozent Ladestatus aus dem Gerät nehmen, da er sich mit der Zeit selbst entlädt. So wird eine schädliche Tiefentladung vermieden. Nach 5-6 Monaten wieder auf 50 Prozent aufladen.

So hält der Laptop-Akku unterwegs länger

  • Nutzen Sie die Stromsparfunktion Ihres Betriebssystems, über die sich der Energieverbrauch definieren lässt. Zwar wird die Leistung dabei gebremst, dafür arbeiten Sie aber auch deutlich länger! Vor allem für jene interessant, die unterwegs hauptsächlich nur schreiben oder surfen und nicht die volle Prozessorleistung brauchen. Wer Filme anschauen oder Spiele spielen möchte, sollte auf voller Leistung bleiben, sonst kommt es zu nervigen Rucklern.
  • Nehmen Sie CDs, DVDs und Speicherkarten raus, sobald Sie sie nicht mehr benötigen, damit das Betriebssystem nicht ständig darauf zugreift.
  • Das Gleiche gilt für extern angeschlossene Geräte wie Maus oder USB-Festplatte, da sie stetig am Laufen gehalten werden.
  • Schalten Sie den Lautsprecher aus, wenn Sie ihn nicht benötigen. Ein angestöpselter Mini-Kopfhörer verbraucht zudem in der Regel weniger Strom als der des Notebooks – und klingt meist auch besser!
  • Ist Bluetooth aktiviert, sucht Ihr Notebook nonstop nach verfügbaren Bluetooth-Geräten im Umkreis. Das frisst ordentlich Strom. Schalten Sie das Feature also aus, wenn Sie es nicht brauchen.
  • Schalten Sie auch die WLAN-Funktion aus, wenn Sie gerade keine Verbindung zum Internet brauchen.
  • Fast alle Notebook-Hersteller haben spezielle Funktionstasten (meist blau gekennzeichnet), über die Sie auf besonders starke Stromfresser direkt Einfluss nehmen können. So lässt sich etwa per Tastenkombination die Webcam, Bluetooth und WLAN ein- und ausschalten und auch die Helligkeit des Displays regeln. Viele Laptops bieten per Tastendruck auch einen Energiesparmodus an, der die verfügbare Leistung verringert.
  • Wer sein Notebook mag, befreit es regelmäßig von Staub, vor allem an den Belüftungsschlitzen. Dadurch müssen die Lüfter weniger arbeiten und der Akku wird vor Überhitzung geschützt.

Übrigens: Falls Ihnen trotz unserer Tipps ständig der Saft ausgeht, sollten Sie sich mal diese Stromquellen für unterwegs genauer anschauen!

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