Blutdruck: Laufband effektiver als Walking

Fatburner aus der Kardio-Abteilung
Bewegung: Effektiv nur, wenn man gelegentlich die Leistung erhöht

Wer seinen Blutdruck senken will, sollte beim Sport regelmäßig die Intensität erhöhen

Walking beziehungsweise ausgedehntes Spazierengehen ist offenbar nicht so effektiv wie bisher angenommen. Herkömmliche Fitnessprogramme mit Laufband und Ergometer senken laut einer kanadischen Studie den Blutdruck und erhöhen den Blutsauerstoff-Pegel in wesentlich größerem Maße.

"Grundsätzlich sind wenig intensive Sportarten wie Walking nicht so gesundheitsförderlich wie Fitness-Programme, bei denen man regelmäßig die Intensität erhöht", so Studienleiter Vicki Harber von der Universität Alberta in Edmonton.

Der Sportwissenschaftler und seine Kollegen hatten zwei Versuchsgruppen ein halbes Jahr lang beobachtet und dabei festgestellt, dass der systolische Blutdruch bei den Walkern (10.000 Schritte-Übung) lediglich um vier Prozent sank, bei den Fitnesssportlern hingegen um zehn. Wer dennoch nicht auf Walken verzichten wolle, so der Ratschlag der Wissenschaftler, solle möglichst einen Teil (zwei bis vier Prozent) auf einem höheren Leistungslevel absolvieren.

Mit dem systolischen Blutdruck bezeichnen Mediziner den Druck während der Anspannungs- und Auswurfphase des Herzens.

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