Ruhige Gangart: Laufen wie Winnetou

Ganz unten: je schonendern man mit seinen Füßen abrollt, desto besser das Allgemeinbefinden
Ganz unten: je schonendern man mit seinen Füßen abrollt, desto besser das Allgemeinbefinden

Die Indianer sind berühmt für ihre Fähigkeit, sich lautlos zu bewegen. Das liegt weniger an den Mokassins als an ihrem Gang

„Wer diesen nachahmt, der schont seine Kniegelenke“, sagt Uwe Belz aus Dahlem in der Eifel, der die Gangart unterrichtet (wildnistraining.de). Statt mit der Ferse auf den Boden zu knallen, setzen Indianer den Fuß mit der Außenkante auf, rollen ihn zur Innenkante ab und verlagern dann das Gewicht. Klappt nur, wenn Sie die Knie nicht durchstrecken.

Ruhigere Gangart: Beim Ausprobieren des obigen Tipps stellen Sie bald fest: Der Indianergang funktioniert nur mit kleineren, ruhigeren Schritten. Damit wirkt die neue Gangart auch als Stress-Bremse. Probieren Sie es aus – am besten mitten in der größten Alltags-Hektik. Sie werden sehr schnell sehen, dass langsam nicht gleichbedeutend ist mit uneffektiv. Nach dieser Tatsache benannte der Heidelberger Zeitmanagement-Fachmann Professor Lothar Seiwert sogar sein Buch: „Wenn Du es eilig hast, gehe langsam“ (Campus-Verlag, um 15 Euro).

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