Hungerhormone: Leptin und Ghrelin sorgen für Hunger auf mehr

Schokolade schützt das Herz
Achtung Heißhunger: Manchmal sind auch die Hungerhromone Leptin und Ghrelin schuld

Teileweise Fremdschuld: Das Gewicht wird stark von den Verdauungshormonen Ghrelin und Leptin beeinflusst

Auch auf die Gefahr hin, dass Sie künftig die Schuld für Ihre Wampe weit von sich und auf die Biochemie schieben: Auch das Körpergewicht wird unter anderem von Dutzenden Hormonen gesteuert. Dabei sind vor allem die Hormone Ghrelin und Leptin bedeutend am Fettanteil und Körpergewicht beteiligt. „Übergewichtige oder sogar fettleibige Menschen haben meistens zu viel Leptin oder Ghrelin im Blut“, so Mesut Durmaz, Facharzt für Innere Medizin und Endokrinologie von Hormonexpert aus Bayreuth.

Die beide Hormone steuern entscheidende Hebel des Stoffwechsel: Die Verdauung und – für unsere Nahrungs-übersättigte Zeit ganz entscheidend – das Hungergefühl. Die Aufgabe von Leptin: Sag dem Körper, dass er satt ist und keine Nahrung mehr braucht. Eigentlich. Das tut es aber irgendwann nicht mehr. Denn Leptin wird in den Fettzellen gebildet und ist deswegen in erhöhter Dosis bei Fettleibigen vorhanden. Derart angereichert kann es seine Wirkung aber offenbar nicht mehr entfalten und es kommt zu einer Art Resistenz. Der Hunger bleibt also und der Körper isst und isst und ... . 

In bester Kooperation wird dieses das Hunger-Gefühl von einem weiteren Hormon sogar noch angefacht: von Ghrelin. Bei leerem Magen und Schlafmangel wird der Botenstoff ausgeschüttet und man verspürt das Verlangen etwas zu essen. „Wer abnehmen will, muss aufpassen, dass er den Hungerhormon-Spiegel möglichst gering hält! Am besten baut man auf eine ausgewogene Ernährung in Kombination mit viel Sport“, rät Durmaz.

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