Die fünfte Stadt: Ljubljana – Freundliches Grün

Die Slowenen sind sehr nett, so lange Sie sie nicht mit den Slowaken verwechseln

Slowenien hat es am Anfang nicht gerade leicht nach diesem schwerelosen Tag am Meer ohne Straßenverkehr, Parkplatzsuche, Grenzübergänge, Mautstationen und Tankstellen. Aber schon auf der Fahrt von der Küste in Richtung Norden spürt man, dass dieser Abschnitt der Reise neue Aspekte birgt.

Ljubljana
Brücken, Märkte und Jugenstil: Hier wohnt die Gemütlichkeit

Es liegt an der Landschaft. Slowenien ist grün, hügelig, Vertrauen erweckend, weich gezeichnet und so gemütlich wie die Werder-Bremen-Bettdecke aus Jugendtagen. Und die Hauptstadt Ljubljana repräsentiert Slowenien. Sogar die Menschen sind hier genauso freundlich wie ihr Land.

Es sei denn, Sie verwechseln Slowenien mit der Slowakei – dann verstehen sie keinen Spaß. Am schönsten ist Ljubljana von oben. Wir sind auf den Burgberg gewandert, haben uns dort auf die 1000 Jahre alte Burgmauer gesetzt und heruntergeschaut.

Das sollten Sie gemacht haben: Ljubljana: Genießen Sie einen schönen Abend in einem Weinkeller – diese Stadt ist voll davon.

Karte
Unsere Strecke zum Nachfahren

Nach Hause
Von Ljubljana an Graz vorbei zurück nach Wien. Alles Autobahn. 38 Kilometer liegen noch vor uns, 1112 (plus Adria) hinter uns. Zeit zu resümieren. Was haben wir erlebt? Fünf Städte, fünf Grenzübergänge, fünf Währungen, 17 Mautstationen, 207 Brücken, Plattensee, Donau, Mittelmeer, zwei Strafzettel, eine Budapester Polizistin. 820 Euro hat die Reise bis hierhin gekostet, mit Campinggebühren, Verpflegung, aber ohne Reise nach Wien, 230 Euro nur für Sprit.

Wir haben nicht gelebt wie die Fürsten, wir haben es aber auch an nichts fehlen lassen. Und vor allem haben wir noch nie so viel in so kurzer Zeit erlebt wie in diesen sieben Tagen. Wo wohl die Blunzes gerade stecken?

Seite 20 von 21

Sponsored SectionAnzeige