Fettverbrennung: Low-Intensity-Workouts nützen nichts

Trainieren Sie intensiver
Nur wer sich wirklich anstrengt, tut auch etwas für die Fitness

Niedrigintensives Training beugt zwar Herzproblemen vor, hilft aber der Fitness nicht

Low-Intensity-Workouts bleiben bei gesunden jungen Menschen, die fit werden oder bleiben wollen, wirkungslos. Zwar beugen niedrigintensive Übungen Herzproblemen vor, so eine Studie. Doch Fett wird dabei offenbar fast gar nicht verbrannt, wie Forscher der Universität Saarbrücken herausfanden.

Über mehrere Wochen hinweg hatten die Wissenschaftler um Tim Meyer zwei Gruppen beobachtet: Die einen Probanden trainierten intensiv mindestens fünf Tage die Woche jeweils 30 Minuten. Die anderen trainierten weniger hart, jedoch länger, um die gleiche Kalorienanzahl zu verbrennen. Ergebnis: Die Teilnehmer des anstrengenderen Workouts erreichten fast 80 Prozent ihrer maximalen Herzfrequenz. Sie verbesserten dabei ihre Ausdauer und konnten Sauerstoff besser nutzen. Die Herzfrequenz der anderen Probanden lag dagegen bei etwa 70 Prozent; und an ihrer Ausdauer änderte sich nichts. Damit aber ein Training überhaupt effektiv wird, sollten 55 bis 65 Prozent erreicht werden.

Sofern keine Herzprobleme vorliegen, sollten Sportbegeisterte bei einem Ausdauertraining mindestens 80 Prozent ihrer maximalen Herzfrequenz erreichen, um etwas für ihre Fitness zu tun. "Wenn das Herz-Kreislauf-System in Ordnung ist, gibt es keinen Grund, intensive Bewegung zu vermeiden", so Meyer.

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