Die Pausenfüllung

Trainingspausen beachten
Gönnen Sie sich eine Pause

Wer hart trainiert hat, muss ausruhen. Faulenzen ist allerdings nicht gleich Faulenzen: Die Schlaupause.

Die jährliche Trainingspause gehört ins Programm eines Sportlers, ebenso wie harte Einheiten, das Trinken oder die Dusche danach.

"Nur wer nach der Saison pausiert, schützt den Körper vor Müdigkeit, Infekten und Muskelschwächen in der folgenden Saison", sagt Dr. Frank Möckel, Leistungsdiagnostiker aus Regensburg. "Ich empfehle eine Erholungsphase von drei Wochen. Lassen Sie dann aber nicht nur Ihre Beine baumeln, sondern nutzen Sie die Zeit."

1. Perfekte Rehabilitation
Ein Saunagang pro Woche regt die Durchblutung an, fördert den Abbau der Stoffwechsel-Endprodukte im Muskel.

2. Andere Sportarten
Beim Schwimmen, Radfahren und Inline-Skaten werden universelle Reize gesetzt. "Vor allem aber werden Muskeln und Gelenke, Bänder und Sehnen, die durch das Laufen alle stark beansprucht sind, endlich mal entlastet," erklärt Frank Möckel.

3. Geringe Belastungsintensität
Bewegen Sie sich immer nur im aeroben Bereich (bei zirka 65 Prozent des Höchstpulses).

4. Richtig motivieren
Mentales Training hilft Ihnen, die psychische Belastung der vergangenen Saison zu verarbeiten und sich für neue Ziele zu motivieren.

Tribut nach 3 trainingsfreien Wochen
Aerobe Kapazität (V02 max.): 8% weniger
Herzschlag-Pumpvolumen: 10% weniger
Submax. Herzschlagfrequenz: 4% höher
Laktatschwelle: 7% niedriger
Blutplasmavolumen: Abnahme um 12%
Blutlaktat während Belastung: Erhöhung um 88%

Wie Sie trotz Trainingspause und Gänsebraten schlank bleiben, steht in der aktuellen Ausgabe 12/00 von Men´s Health

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