Verkehrsrowdys: Machos fahren aggressiver

Je mehr Macho in einem Mann steckt, desto aggressiver ist auch seine Fahrweise
Je maskuliner sich Männer geben, desto aggressiver ist oftmals auch ihre Fahrweise

Vorsicht vor diesen Autofahrern: Je mehr Macho in einem Mann steckt, desto aggressiver ist auch seine Fahrweise

Je maskuliner sich ein Mann selbst einstuft, desto aggressiver ist auch seine Fahrweise, so eine Studie der Universität von Montreal, Kanada. 22 Probanden sollten in möglichst kurzer Zeit einen anderen Wagen in einem Fahrsimulator einholen. Hypothese: Maskuline Männer nehmen bei der Verfolgung mehr Risiken auf sich, behauptet Studienleiterin Julie Langlois.

So auch das Ergebnis: Selbsternannte Machos benötigten nur fünf Minuten und fuhren sehr aggressiv. Andere wiederum erreichten das Fahrzeug innerhalb von zwölf Minuten, hatten aber eine weniger gefährliche Fahrweise. Im "Macho-Test" stuften sich die Probanden über Aussagen wie "Männer weinen nicht" oder "Männer sind grundsätzlich intelligenter als Frauen" ein.

"Einige Männer entwickeln eine Leidenschaft fürs Autofahren, die einer Besessenheit gleicht. Sie betrachten ihres Autos als Erweiterung ihrer selbst und werden extrem aggressiv, wenn sie angehupt oder geschnitten werden", erklärt Langlois.

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