Surfen im Netz: Macht Internet depressiv?

Internet und Depression - eine gefährliche Mischung
Wer viel Zeit im Internet verbringt, kann an Depression leiden

Wer viel Zeit im Internet verbringt, leidet eher an Depression als gelegentliche Web-Surfer

Wer viel im Internet surft, neigt häufiger zu Depressionen als User, die das Web nur gelegentlich benutzen, so eine englische Studie. Depressive User verbringen demnach ihre Zeit vor allem in Online-Communities, auf Sex- und Spieleseiten. Grund: Sie ersetzen dort reale soziale Kontakte durch digitale, behaupten die Forscher der Universität in Leeds.

Viele User vernachlässigen ihr Leben wegen des Internets, was wiederum mit Depressionen und Abhängigkeit zusammenhängt, so die Wissenschaftler. "Allerdings wissen wir nicht, was zuerst kommt: Fühlen sich depressive Menschen stärker vom Internet angezogen oder verursacht das Netz Depressionen?", erklärt Studienleiterin Catrina Morrison.

Die Forscher untersuchten das soziale Verhalten von rund 1300 Probanden. Ergebnis: 1,2 Prozent zeigten ein suchtähnliches Verhalten sowie Anzeichen von Depression.

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