Geld alleine macht nicht glücklich

Wohlstand und Statussymbole sind kein Garant für Freude am Leben und psychische Gesundheit, sagen australische Psychologen.

Wir haben es geahnt: Geld alleine macht nicht glücklich. Psychologen von der Universität Newcastle in Australien traten in einer Untersuchung den lang ersehnten Gegenbeweis an. Wohlstand und Geld ausgeben fördern weder die psychische Gesundheit, noch das Interesse an der Umwelt.

Die Wissenschaftler befragten Studenten und Leute, die sie per Zufall aus dem Telefonbuch auswählten. Dabei fanden sie, dass materialistisch orientierte Menschen eher depressiv und wütend werden, als Menschen, denen Konsumgüter und Geld nicht so wichtig sind. Außerdem richten sich die Materialisten in ihrem Leben eher konformistisch nach allgemeinen Trends. Als ob das noch nicht langte: sie sind auch weniger zufrieden mit ihrem Leben und desinteressiert an der Umwelt.

"Während der Besitz von Statussymbolen vielleicht mit Erfolg und Glück gleichgesetzt wird, hängt er in Wirklichkeit nicht mit Lebensglück, psychischer Gesundheit oder Zufriedenheit zusammen," sagen die Forscher.

Vielleicht ein neues Argument, wenn Ihrer Liebsten mit Ihnen shoppen gehen will, sie aber das Sozialleben mit Ihren Kumpels vertiefen möchten.

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