Männer gehen zum Lächeln in den Keller

0403 B Lächeln groß
Lächeln erlaubt: In privaten Situationen müssen Männer sich nicht verstellen.

Oft glaubt man, dass Frauen mehr lächeln als Männer. Falsch! Das starke Geschlecht lächelt nämlich lieber heimlich und wenn es sich unbeobachtet fühlt.

Eine neue Studie der Yale University in den USA zeigt, dass Männer, wenn sie in einer ähnlichen Sozial- oder Arbeitssituation sind, genau so oft das Gesicht zu einem freundlichen "Smiley" verziehen wie Frauen. Interessanterweise berichtet die Studie auch, dass Männer deutlich mehr lächeln, sobald sie allein sind und sich unbeobachtet fühlen.

Lächeln wirkt devot
Das scheinbar unterschiedlich häufige Lächeln bei Frauen und Männern könnte ein Ergebnis der Rollen sein, die wir in unserer Gesellschaft zu spielen versuchen. Frauen, so die allgemeine Annahme, sollten sich ausdrucksstärker zeigen, während von Männern verlangt wird, dass sie sich kontrollierter und dominanter verhalten. Ein zu freundliches Gesicht könnte Männern also als Zeichen von Schwäche ausgelegt werden.

Frage des Berufs
Ein Beispiel für eine Arbeitssituation, in der sich beide Geschlechter sehr ähnlich verhalten, sind Flugbegleiter. Stewards lächeln genau so häufig wie Stewardessen. Bloß nix anmerken lassen!

Im Kriegsfall: Keep Smiling!
"Der Gesichtsausdruck und die Mimik im Allgemeinen und das Lächeln im Besonderen sind wirklich wichtige Zeichen für das, was zwischen zwei Menschen vorgeht", ergänzt Marianna LaFrance von der Yale University. Das Lächeln ist so wichtig, dass Kriegs-Journalisten von der US-Army einen Ratgeber mitbekommen für den Fall, dass sie in Gefangenschaft geraten: Immer lächeln, so der Überlebens-Tipp, dann fühlt sich kein Bewacher bedroht.

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