Geschlechter-Verhalten: Männer sehen Frauen im Bikini als Objekt

Männer sehen Frauen im Bikini als Objekt
Beim Anblick leicht bekleideter Frauen schaltet das männliche Hirn in den Steinzeit-Modus

Ob Bohrmaschine oder Bikini-Hüpfer: Beide regen im männlichen Hirn die gleiche Region an

Gerät eine leicht bekleidete Dame ins männliche Blickfeld, werden im Männerhirn Areale aktiv, die normalerweise nur beim Gebrauch von Werkzeug oder anderen beeinflussbaren Objekten aktiviert werden, so eine US-Studie. Hirnareale, die hingegen für Einfühlungsvermögen und Verständnis zuständig sind, werden nicht angesprochen. Was viele bereits stark vermuteten, scheint nun durch eine Studie der renommierten Princeton University belegt: Männer sehen halbnackte Frauen als Objekt.

Offenbar lässt sich dagegen nicht viel ausrichten: Die Abläufe, die leicht bekleidete Frauen im männlichen Gehirn zum Gebrauchsobjekt werden lassen, seien nicht kontrollierbar, so Studienverfasserin Susan Fiske. Sie seien vielmehr ein Nebenprodukt der Evolution.

In ihrer Studie untersuchte Fiske die Gehirnaktivität männlicher Studenten beim Betrachten von Bildern leicht- und vollständig bekleideter Frauen. Hierbei zeigte sich zudem, dass sich die Männer an die leicht bekleideten Frauen besser erinnern konnten.

Ziel der Studie war herauszufinden, unter welchen Umständen Menschen sich gegenseitig als Mittel zum Zweck sehen, so Fiske. Ob sich ähnliche Reaktionen auch in weiblichen Gehirnen abspielen ist bisher noch unklar.

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