MInus 41 Kilogramm: Mails gecheckt, abgespeckt

Pfundskerl Marco nahm 41 Kilogramm ab
Pfundskerl Marco (29; 1,89 Meter) speckte von 130 auf 89 Kilo ab und legte dabei ordentlich an Muskelmasse zu

Mit virtueller Unterstützung und einem cleveren Sportprogramm schaffte es Marco endlich abzunehmen

  1. Treppen steigen Als Außendienstler ist Marco immer auf Achse – und noch häufiger im Fahrstuhl. "Ohne Aufzug ging es nicht mehr, Treppen waren der Horror. Ich kam rasch aus der Puste", erzählt der Versicherungskaufmann. Schrecklich war auch der Blick auf die Waage: Anfang 2010 schleppt er stolze 130 Kilo mit sich herum. Er muss etwas ändern. Erster Schritt: Treppensteigen als Teil des täglichen Trainings, schon im Job Kalorien verbrennen.
  2. Erfolge mailen Von einem befreundeten Paar erhält Marco ein Geschenk, das sein Leben verändert: eine Rundum-Betreuung. "Die beiden sind Fitness-Trainer. Sie erstellen Trainingspläne, und ich berichte bis heute per Mail über Erfolge – das motiviert." Sein Pensum: Krafttraining an 4 Tagen in der Woche, Ausdauer-Einheiten an den übrigen Tagen. Um das zu packen, hat sich Marco in einem 24-Stunden-Fitness-Center angemeldet – so verpasst er keine Einheit.
  3. Training steigern Marcos Pensum ist hart. Was ihn immer wieder anspornt, sind seine Lieblingsübungen. "Konzentrations-Curls sind genial – da kann ich sehen, wie sich der Muskel aufpumpt. Das gibt mir wieder neue Energie", sagt er. Auch beim Kardiotraining hat er ein Erfolgsrezept entwickelt: Er setzt sich keine Zeiten, sondern Streckenlängen als Ziel, etwa eine Laufrunde um den See oder eine Schwimmeinheit von 50 Bahnen.
  4. Vorbilder suchen Wo Marco hin will, ist klar: aussehen wie US-Filmstar Dwayne ‚The Rock‘ Johnson. "Der ist perfekt austrainiert. Nicht zu viel, nicht zu wenig." An müden Tagen hilft ihm der Blick auf ein Bild seines Idols.
  5. Blicken trotzen Anfangs stellte es sein Selbstvertrauen auf die Probe, in Badehose zu schwimmen. Marcos Trick: "Ich habe mir gesagt, dass andere wegen des Übergewichts zwar über mich lästern, aber auch sehen, dass ich was dagegen tue. Das hat geholfen."
  6. Fit bleiben "Inzwischen gehört der Sport bei mir einfach zum Tagesablauf, und das soll auch so bleiben", sagt der Braunschweiger. Es vergeht kaum noch ein Tag, an dem er nicht trainiert. Und nicht nur das befreundete Trainer-Paar ist mit ihm und seinem Äußeren zufrieden, sondern endlich auch er selbst.
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