Bakterielle Infektion: Mandelentzündung

Kamille ist hilfreich
Kamille: schmeckt nicht<br /> toll, ist aber gesund

Hier hilft zumeist der Gang zum Arzt und eine gute Portion Antibiotika

Ursachen: Bakterielle Entzündung, meist durch Streptokokken (Eitererreger), als Folge einer vorausgehenden viralen Erkältung.

Symptome: Schwellung und Rötung des Rachenraums und der Mandeln; gelblich-weiße Eiterstippchen oder Beläge; Sprech- und Schluckbeschwerden; Halsschmerzen, die in die Ohren ausstrahlen können; belegte Zunge; Lymphknotenschwellung am Hals (Druckschmerz); zwei bis vier Tage lang Fieber, manchmal mit Schüttelfrost; Abgeschlagenheit, Kopfschmerzen.

Selbsthilfe: Warme oder kalte Halswickel; Spülen/Gurgeln mit Kochsalzlösung; Salbei- und Kamillentee sowie Lutschtabletten oder Tropfen aus Salbeiextrakt, Kampfer und Pfefferminzöl lindern die Schmerzen; außerdem hilft Bettruhe.

Behandlung: Antibiotika, sonst sind Gelenk- und Herzinnenhaut-Entzündungen möglich. Bei häufiger Tonsillitis und Bildung eines Abszesses operatives Entfernen der Mandeln. Die Schulmedizin geht davon aus, dass die Mandeln nur bei Kindern eine Funktion im Abwehrsystem haben (Lymphsystem), nicht jedoch bei Erwachsenen.

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