Feintuning für Männerhände: Maniküre für Männer

Fingernägel brauchen regelmäßige Maniküre
Fingernägel brauchen regelmäßige Maniküre 13 Bilder

Mit der Maniküre ist es ähnlich wie mit der Pflege eines edlen Wagens. Einseifen, polieren und auf Hochglanz bringen. Wir zeigen Ihnen, wie's geht

Dass gepflegte Hände und Nägel die Visitenkarte eines makellosen Auftritts sind, müssen wir Ihnen sicher nicht sagen. Dass Frauen diese Körperpartie besonders kritisch unter die Lupe nehmen, auch nicht. Wie und mit welchen Utensilien Sie Ihren Händen ein Feintuning verpassen, ist allerdings etwas, bei dem wir Sie gerne an die Hand nehmen.

1. Schritt: Das Kürzen
Kürzen Sie Ihre Nägel am besten mit einem Nagelknipser. Der Vorteil gegenüber einer Nagelschere: Sie haben keine Probleme, wenn Sie mit der linken Hand die rechte bearbeiten (für Rechtshänder). Außerdem soll diese Variante besser für den Nagel sein, da die Schere oftmals feine Risse an der Hornplatte hinterlässt. Was die richtige Länge betrifft: Lassen Sie zirka einen Millimeter des weißen Nagels stehen.

2. Schritt: Das Feilen
Die Feile ist dazu da, den Nagel abzurunden und spitze Kanten auszugleichen. Sie sollten von der Mitte aus zu den Seiten feilen. Vorsicht: Nicht einfach hin und her säbeln! Feilen Sie nur in eine Richtung. Sonst rauht der Nagel auf und es entstehen kleine Risse.

3. Schritt: Das Peelen
Ja, ganz richtig, die Rundum-Reinigung inklusive Peeling folgt nach dem Schneiden. Aus dem einfach Grund, da aufgeweichte Nägel sich nicht gut kürzen lassen und schneller brechen. Entweder Sie erledigen das Peeling der Hände gleich unter der Dusche, oder Sie nehmen sich Zeit für ein extra Handbad (die passenden Utensilien finden Sie übrigens in unserer angehängten Mediashow zum Thema). Widmen Sie sich dabei besonders der Nagelhaut und massieren Sie das Peeling dort gründlich ein.

4. Schritt: Das Nagelhaut-Entfernen
Nach dem Handbad ist die Nagelhaut schön weich und lässt sich problemlos entfernen. Hierfür drücken Sie die dünne Hautschicht über dem kleinen, hellen Halbmond Ihres Nagels mit einem so genannten Hufstäbchen vorsichtig zurück. Danach lässt sich die überschüssige Haut leicht mit der Nagelschere entfernen. Hier gilt: Gehen Sie sanft vor! Wer mit Gewalt ans Werk geht, riskiert unter Umständen eine Entzündung am Nagelbett.

5. Schritt: Das Polieren
Wer seine Nägel auf Hochglanz bringen möchte, greift danach zur so genannten Polierfeile. Die Feilen sind mit 2 unterschiedlichen Oberflächen ausgestattet: Eine rauhe Seite, mit der Sie kleine Unebenheiten oder Verfärbungen auf dem Nagel entfernen und eine glatte Seite, mit der Sie den Nagel anschließend versiegeln und ihm den letzten Schliff verpassen.

6. Schritt: Das Eincremen
Zum Schluss cremen Sie Ihre Hände gründlich ein. Wer seine Maniküre ohnehin auf den Abend verlegt, sollte die Nacht nutzen, um seinen Händen eine extra Portion Pflege zu gönnen. Dafür tragen Sie Ihr Pflegeprodukt ganz besonders dick auf Handrücken und Nägel auf und stecken sie in spezielle Handschuhe (zur Not tun es auch dünne Baumwoll-Strümpfe). So können die Wirkstoffe wunderbar über Nacht einziehen und Sie haben am nächsten Morgen butterweiche Hände.

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