Gefahr beim Leistungssport: Marathonläufer anfälliger für Herzinfarkt

Das Sauerstoffvolumen kann trainiert werden
Marathonläufer haben häufig verhärtete Blutgefäße

Die Hauptschlagader von Marathonläufern ist im Vergleich zu Freizeitsportlern öfter verhärtet. Folge: erhöhtes Herzinfarktrisiko

Marathonläufer haben häufig einen höheren Blutdruck und eine höhere Pulswellengeschwindigkeit als Freizeitsportler, fanden Forscher in einer Studie heraus. Als Pulswellengeschwindigkeit wird die Geschwindigkeit bezeichnet, mit der die Druckwelle die Arterien eines Organismus durchläuft. Diese erhöhte Geschwindigkeit sei ein klares Zeichen für verhärtete beziehungsweise versteifte Gefäßwände, erklärt Charalambos Vlachopoulos vom Hippokration Hospital in Athen, Griechenland. Dadurch sei man anfälliger für Herzinfarkte und kardiovaskulär bedingten Tod. In der griechischen Studie hätten alle 49 Marathonläufer einen höheren Blutdruck als die 46 Kontrollpersonen gehabt.

Das Herz-Kreislaufsystem sei mit einem Rennwagen vergleichbar, sagte Vlachopoulos: Nutze man ihn nicht, roste er ein. Nutze man ihn hingegen zu viel, laufe er heiß und gehe ebenfalls kaputt.

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