Von 83 auf 71 Kilo: Markus Will - Erfolg durch Ernährungsumstellung

Markus vor der Challenge – und danach mit 12 Kilo weniger auf den Hüften

Markus Will (34) brachte im letzten Jahr mit seinen 1,80 Meter noch 83 Kilo auf die Waage. Jetzt wiegt er 71 Kilo

Beneidenswert: In den ersten Wochen nahm er 2,5 Kilo ab, danach 1 Kilo pro Woche. Möglich gemacht hat’s der Sport. Im Zuge der Bauch-weg-Challenge hat Markus ein Ausdauertraining aufgenommen. Mittlerweile läuft er nach jedem Training 45 Minuten.

Erfolg durch Regelmäßigkeit
"Regelmäßiges Essen ist einer der Schlüssel zum Abnehmerfolg." Darüber hinaus ist es nach seiner Erfahrung ein Riesenfehler, sich alles zu versagen. "So ist doch der Frust programmiert, und wenn man dann doch mal ins verbotene Tütchen greift, kennt der Heißhunger keine Grenzen." Unter diesem Aspekt ist es also nur konsequent, wenn Markus sich am Wochenende schon mal ein Stück Kuchen zum Kaffee gönnt: „Es muss ja nicht gleich Schwarzwälder Kirschtorte sein.“

Wasserrausch statt Bierfahne
Um sein Wunschgewicht zu erreichen, hat Markus natürlich auch auf einige Dinge verzichtet. "Alkohol habe ich seit Beginn der Bauch-weg-Challenge nicht mehr angerührt – was nicht heißt, dass ich nie wieder ein Bier trinken werde."

Mit gesunder Ernährung nahm
Markus sogar mehr als die
gewünschten 8kg ab

Das Ende der Pizzaorgien
"Eine weitere Lektion, die ich gelernt habe: In Maßen ist alles erlaubt." Markus erinnert sich an die Zeit vor der Challenge, als er sich über Jahre hinweg jeden Sonntagabend mit Freunden in einer Pizzeria traf. Heute kann er sich Pizza gönnen ohne zuzunehmen – "ab und an mal, und es muss ja auch nicht gleich die größte Salamipizza sein."

Salami, die hat sich Markus vor gar nicht allzu langer Zeit auch noch gerne aufs Weißbrot gelegt. „Ich war zwar noch nie der Fleischtyp, habe allerdings trotzdem vollkommen unbedarft Salami, Fleischwurst und anderen fetten Aufschnitt gegessen – Fleisch war für mich eben Fleisch.“ Diese Zeiten sind vorbei, heute beherrscht Putenbrust den Aufschnittteller. Und das Weißbrot mit seinen schlechten Kohlenhydraten ist schon vor längerer Zeit von Vollkornbrot verdrängt worden.

Gesundes auf den Tisch
Im Laufe der Challenge wurde Markus ein regelrechter Vitamin-Fanatiker. "Obst und Gemüse gehören bei mir täglich dazu", sagt er. Allein schon wegen der Gesundheit: "Im letzten halben Jahr war ich nicht mehr krank – ich bin mir sicher, dass das mit meiner Gemüse-Vorliebe zu tun hat." Vielleicht haben auch die Fette und Öle, mit denen er kocht, zu seiner Gesundheit beigetragen: "Ich bereite alles nur noch mit Rapsöl zu – das hat eine günstige Fettsäuren-Zusammensetzung."

Und der Griff zur Wasserflasche ist bei Markus ebenfalls in Fleisch und Blut übergegangen: "Ich trinke zwei bis drei Liter Wasser am Tag. Um es mir leichter zu machen, stelle ich mir die Flaschen immer direkt an den Arbeitsplatz." Den Hang zum Knabbern hat er auf diese Weise ebenfalls erfolgreich abgelegt.

Markus’ Ernährungsplan – ein typischer Tagesablauf:
Zum Frühstück gibt es morgens um 7 Uhr Müsli. Markus achtet darauf, dass es frei von zusätzlichem Zucker ist. Um 9 Uhr ist ein zweites Frühstück am Arbeitsplatz angesagt: 1 Banane, alternativ 4 bis 5 Vollkornkekse.
Das Mittagsessen ist Markus’ Hauptmahlzeit. Da gibt’s dann ein halbes Hähnchen ohne Haut, dazu Reis statt Pommes. Alternative: Rührei mit Spinat und Kartoffeln.
Der Nachmittags-Snack besteht aus Obst: entweder 1 Banane (an Trainingstagen) oder 1 Orange. Vorm Training um 17 Uhr tankt Markus Kohlenhydrate: 1 Milchshake mit Banane und Zimt-Topping. Nach dem Sport gibt’s dann noch ein paar Walnüsse auf die Hand.
Das Abendbrot besteht aus Vollkornbrot mit Scheibenkäse oder Putenbrust, dazu etwas Paprika oder Tomate.

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